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Ostparklauf

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Oliver und ich vor dem Lauf

Der Ostparklauf ist ein völlig neuer Lauf für mich in Düsseldorf, obwohl er quasi bei mir vor der Tür liegt und ich nur 5 Minuten mit dem Auto zu fahren habe, habe ich dort noch nie teilgenommen. Auch dieses Jahr haderte ich mit mir, ob ich nach den Belastungen der letzten Wochen dort teilnehmen sollte, aber an einem Sonntag Morgen habe ich mich dort dann einfach angemeldet, und dann gab es auch keine Ausreden mehr. Hatte meinen Arbeitskollegen Oliver auch überredet dort mal mitzumachen, schließlich „musste“ ich auch schon oft bei seinen vorgeschlagenen Rennen (Donkenlauf, Sieben Meilen von Zons, Laufspektakel Rheinberg) an den Start gehen, diesmal war er also dran. Pünktlich holte er mich um 14:30 Uhr ab und gemeinsam fuhren wir in Richtung Staufenplatz. Mein Ziel war es, eine 56ziger Zeit zu laufen.

Vor dem Rennen:

Viel zu früh angekommen gingen wir zum Wettkampfbüro und wollten uns unsere Nummern abholen, wo ich die erste Überraschung erlebte. Meine Nummer war schon von einer Frau vom ASC Düsseldorf abgeholt worden, da ich mich unter dem Lauftreff-Verein immer bei Wettkämpfen anmelde. Unten fand ich dann eine Beate vom ASC, die mir dann auch die Nummer gab. Dort erfuhr ich auch, dass Martin vom Lauftreff auch gemeldet hatte, doch bevor er kam, sah ich auf einmal einen anderen Arbeitskollegen. Dieter hatte sich wohl spontan entschlossen dort auch zu laufen. Nachdem auch Martin da war quatschten wir noch 30 Minuten bis es zum Aufwärmen in Richtung Start ging. De Start war außerhalb des Stadions in der Nähe des Ostparks, wo man sich gut einlaufen konnte. Dies machte ich mit meine Tochter Lena, die nach ihren ersten beiden Läufen letzte Woche wohl wieder doch den Spaß am Laufen gefunden hatte. Dann war es soweit. Martin stellte sich ganz vorne hin, Oliver etwas dahinter, dann Dieter und ich stellte mich hinten hin. Nach einem Schuss…

Das Rennen:

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Die Strecke des Ostparklaufes

…aus der Pistole ging es los. Auf der Verlängerung der Zweibrückenstraße ging es dann auch lange geradeaus. Leider zeigte sich schon sehr früh, dass ich mich falsch eingereiht hatte. Ich hatte Mühe an den Gruppen vor mir vorbei zu kommen und musste sogar einmal links von einer Parkbank auf dem Rasen überholen. Denke mal, dass mich das mindestens 20 Sekunden gekostet hat, so wir mir er ging es auch Dieter, wie er mir hinterher schilderte. Auf diesem zum Teil mit nassen Blättern belegten Weg erreichte ich dann auch relativ schnell nach 4:59 Minuten die 1-Kilometer-Marke, die übrigens fast genau mit meiner Nike-GPS-Uhr übereinstimmte. Kurz danach ging es runter auf eine sechsspurige Straße unter eine Unterführung (1) und wieder links in ein Wohngebiet. Obwohl ich dort aufgewachsen war, hatte ich ein Brett vor dem Kopf und ich erkannte die Dreherstraße nicht. Erst hinterher, in dem Wohngebiet wusste ich wieder, wo ich bin. Zu dieser Zeit hängte ich mich an eine Gruppe an, der ich ganz gut folgen konnte. Nach dem Wohngebiet liefen wir wieder unter einer Unterführung (2) und kamen wieder auf die Verlängerung der Zweibrückenstraße. Dort befand sich auch, Syncron zu meiner Uhr, die 2-Kilometer-Marke, die ich nach 5:13 Minuten durchlief. Ich war immer noch hinter dieser Gruppe und fühlte mich ganz gut. Kurz nach dieser Marke ging es rechts über eine Brücke (1) und nochmal rechts in die Zweibrückenstraße, die dort nun auch von Autos befahren werden konnte. Hier lief man nun wunderschön an der Düssel entlang in Richtung der oberen Dreherstraße. In der Mitte dieses Abschnittes passierte ich nach 5:12 Minuten die 3-Kilometer-Marke. Als es rechts in ein kleines Waldstück ging, hatte ich Probleme der Gruppe zu folgen und lies sie ein paar Meter ziehen. Am Ende des Waldstückes erreichte ich den Lohbachweg und lief an dem Haupteingang des DRK-Hauses vorbei, wo meine Oma Ihre letzten 20 Jahre gelebt hatte. Das war schon ein komisches Gefühl an der nachfolgenden Düssel ging es wieder zurück und ich passierte die 4-Kilometer nach 5:21 Minuten. Diese 10 Sekunden, die ich nun langsamer geworden war, waren genau die, die die Gruppe vor mir nun voraus war. Am Ende der Straße ging es in Richtung Ostpark, wo ich dann zunehmend Probleme hatte, das Tempo zu halten. Zwar legte ich noch den fünften und sechsten Kilometer in unter 5:30 hin, aber dann wurde es immer schwerer für mich. Am Ende der Ostparkumrundung lief ich wieder in Richtung Petra über eine Brücke (2), die auf der rechten Seite Fotos von mir machte und danach erreichte ich die Unterführung (3) des Staufenplatzes bei Kilometer 7. Ich war zu diesem Zeitpunkt ziemlich fertig und so erging es auch dem Läufer hinter mir, der wie eine Dampfross hinter mir lief. Kilometer 7 und 8 waren dann auch meine langsamsten Abschnitte. Lustig: Kurz vor der Unterführung kam mir ein Pärchen aus der anfänglichen Gruppe langsam entgegen, die wohl ein wenig abgekürzt hatten… Als ich die Graf-Recke-Straße erreicht hatte, ging es mir etwas besser und ich versuchte nun ein wenig mehr Tempo zu laufen. Mit 5:36 gelang mir das ganz gut, obwohl ich wieder in die Unterführung (4) unter dem Staufenplatz musste. Hinten sah ich Petra und Lena, die mich am Ende noch mal anfeuerten. Rechts ging es

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Ich bei Kilometer 6,5

dann über die kleine Brücke (3) ins Stadion, wo ich noch mal alle übriggebliedende Körner zusammenkratzte und nach genau 10 Kilometern auf meiner Uhr nach 54:07 ins Ziel kam. Nett von Martin war, dass er mich auf der Zielgeraden mit den Worten „Und nun gibst Du noch mal Gas, was?“ noch mal ein wenig anstachelte.

Nach dem Ostparklauf…:

…war ich ziemlich fertig. Ich legte mich erstmal völlig erschöpft auf die Bahn zum Luftholen. Martin kam dann und wollte mir die Beine hochreißen, was ich aber nicht brauchte. Kurze Zeit danach war ich wieder auf dem Damm und wir machten noch ein paar Fotos. Da Oliver es eilig hatte, schauten wir auch, dass wir schnell nach Hause kamen. Martin war nach 45 Minuten, Oliver nach 47 und Dieter nach 51 Minuten ins Ziel gekommen. Glückwunsch an die drei von mir.

Fazit:

Ich mag solche Läufe, wo man nicht viel erwartet und er doch gut organisiert ist. Der DSD hat sich große Mühe gegeben. Was ich mir noch wünschen würde ist eine Nettozeit, die das Startgeld von 8 Euro aber verteuern würde, was mir Recht wäre. Die Strecke ist mit ihren vielen Unterführungen (4) und Brücken (3) nicht gerade einfach.

10,02 Kilometer – 54:09 – Schnitt 5:25
10 km – 54:07
5 km – 26:14

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Dieter, Oliver, ich und Martin nach dem Rennen (vlnr)

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