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Sieben Meilen von Zons – 2015

Die Sieben Meilen von Zons! Was soll man eigentlich über diese tollen Wettkampf noch sagen? Der wohl erste Nachtlauf in NRW führt mehr als 1000 Läufer jedes Jahr nach Dormagen, wo ein 11 Kilometer-Lauf durch die Feste Zons stattfindet. Die Anwohner mit Ihren Teelichtern und innerhalb der Feste mit den Fackeln sorgen für einen Flash bei jedem Läufer. Weil ich letztes Jahr wegen meiner Achillessehne nicht dabei sein konnte, konnte ich diesen Freitag kaum erwarten.

Vor dem Wettkampf:

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Markus, Oliver, Jörg, ich und Roman vor dem Start

Vor dem Wettkampf traf ich mich mit Anna in der Firma, von da aus ging es schon um 18 Uhr Richtung Zons. In dem Wohngebiet vor dem Sportplatz gibt es wenige Parkplätze und deshalb war es wichtig früh zu kommen, und das war auch gut so, denn wir ergatterten nur noch vorne ein Plätzchen. Lustig, denn als wir parkten kamen zeitglich Oliver, mein Arbeitskollege und Sabine, die wegen einer Erkältung nicht laufen konnte an. Zusammen gingen wir dann zum Sportplatz und zur Turnhalle und holten unsere Startnummern ab. Ich bekam die 33… und stellte mich zusammen mit Anna in die Mitte des Feldes, Markus, Roman und Jörg stellten sich fast in die erste Reihe, Oliver stand links von uns. Der Start verzögerte sich – wie immer eigentlich – und erst um 20:07 Uhr ging es auf die 11,2 Kilometer lange Strecke.

Das Rennen:

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kurz vor dem Ziel

Da mein Training in den letzten Wochen ganz klar auf den Halbmarathon am 4.Oktober in Köln ausgelegt war, war von mir und meiner Form nicht viel zu erwarten und deshalb hatte ich mir vorgenommen zumindest meine Zeit von 2012 (1:07:04) zu unterbieten. Deshalb fand ich ganz gut, dass Anna mich gefragt hatte, ob wir zusammen laufen sollten, und das machten wir dann auch. Natürlich war es am Anfang auf dem Feldweg sehr eng, aber das wusste ich von den letzten Läufen hier, aber was ich nicht wusste war, wie Anna loslief. Die ersten Kilometer legten wir in deutlich unter sechs Minuten den Kilometer zurück, je länger wir diese Geschwindigkeit liefen, umso mehr wunderte ich mich darüber, dass Anna nicht versuchte langsamer zu laufen. Das Dilemma hatten wir dann bei Kilometer 4, als ich auf einmal neben mir hörte… Marco, ich muss stehen bleiben… Ich hielt kurz an, aber Anna wollte, dass ich weiterlaufe, und das tat ich dann auch. Hinein ging es nach Zons und durch das Wohngebiet vorbei, bis man bei Kilometer 5,8 die Außenmauern der Feste erreicht. In diesem Abschnitt wird es eng und ab und zu geht es auch mal runter und hoch, so dass man gut darauf achten muss, wo man hintritt. Die Geschwindigkeit von mir war natürlich nicht überragend und bewegte sich zwischen 5:50 und 6 Minuten, aber dafür war ich auch deutlich besser drauf, als vor zwei Jahren, wo ich an dieser Stelle schon völlig am Ende war. In der Altstadt rief Sabine von der linke Seite, dass ich in die Kamera schauen sollte, aber leider schaffte ich es nur noch mit einem grimmigen Gesicht dort vorbei zu laufen … 🙁 . Dann war die Stadt auch schon schnell vorbei und ich machte mich so schnell ich konnte – so schnell war es nicht – auf den Weg zur Sportanlage. Komisch war nur, dass meine Uhr diesmal eine längere Distanz angab. Aus den üblichen 11,2 Kilometern, die immer meine Uhr anzeigte, waren 11,37 Kilometer geworden. Komisch. Meine Vorgabe, schneller als 2012 zu laufen hatte ich trotzdem locker geschafft.

11,37 Kilometer – 1:06:23 – Schnitt 5:50

Nach dem Rennen:

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zufrieden und glücklich

Nach dem Rennen bog ich sofort zu Markus, Roman, Jörg, Sabine, Nadja und Oliver ab, die schon im Ziel waren und wartete auf Anna, die leider erst bei 1:11 und irgendwas reinkam.

Fazit:

Ich kann – muss – diesen tollen Nachtlauf nur jeden empfehlen.

Die offziellen Ergebnisse:

48.  – Jörg – 48:27
133. – Oliver – 52:38
207. – Markus – 56:20
217. – Roman – 56:33
583. – Nadja – 1:05:22
630. – Marco – 1:06:23
809. – Anna – 1:11:30

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