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Selbstversuch: Eine Woche ohne Süßigkeiten…

SchokoladeSo, nun ist es soweit. Nach dem mein Gewicht (92,5 kg) trotz meines vielen Sports nicht mehr runtergeht, habe ich wohl das maximal mögliche erreicht, was mit meinen Lebensstil möglich ist. Daher muss sich was ändern, wenn ich auf mein Normalgewicht von 86 kg runterkommen möchte. Die abendliche Schokolade oder mal eben ein Eis gibt es jetzt nicht mehr. Und das mindestens eine Woche lang. Mal sehen, ob das klappt.

Und das wird ganz schön schwierig. Morgen bin ich auf der Cebit. Morgens um 6:30 Uhr geht es mit dem Bus am Düsseldorfer HBF los. Und der Bus wird sicher an mehreren Tankstellen halten, wo man sich viele schöne Sachen kaufen kann.

Nach dieser einen Woche werde ich entscheiden, ob ich das nicht eventuell ausweite. Ich bin gespannt.

Tag 1 – Dienstag -92,5:

Dienstag war schlimm. Schon Mittags musste ich nach dem Mittagessen auf mein Mörbchen mit Rosinen (oder eben Schokolade) verzichten. Als ich nach der Arbeit nach Hause kam, war es ganz schön schwer mal eben nicht zum Kühlschrank zu gehen. Abends war ich beim Lauftreff. Nichts besonderes, oder doch: Bei Kilometer 6 holte ich Martin ein, der mit einer Neuen lief. Ich verlangsamte mein Tempo drastisch um dort mitzulaufen. Kilometer 7 und 8 waren dann Zeiten von um die 7 Minuten den Kilometer, vorher war ich deutlich unter 6.

8,6 Kilometer – 53:06 – Schnitt 6:14
5 Kilometer – 29:07

Tag 2 – Mittwoch -92,5:

Mein Cebit Tag. Es ist schon komisch, dass die ganze Welt nur Gutes tun möchte, wenn sie einen mit Schokolade verwöhnt. Morgens um 6 Uhr als ich meine Tasche öffnete, sah ich,  dass mir Petra eins von dem Gummizeug, was ich so lecker finde, für die Fahrt in die Tasche gelegt hatte. Beim Frühstück um 9 Uhr der dann nächste „Schock“: Petra hatte mir auch noch zu den zwei Butterbroten auch zwei kleine Mars dazu gelegt. Wie nett und fürchterlich zugleich… Um 10 Uhr, als ich die Frühstückstasche der Datev öffnete, lächelte mich ein Riegel Balisto an. Wie nett die Datev doch sein kann… Abends brachte ich die drei Fundstücke wieder nach Hause mit zurück. Lena wird sich freuen.

Tag 3 -Donnerstag -92:

Meine Gedanken kreisen inzwischen zu Hause fast nur um den Kühlschrank herum. Aber es nützt ja alles nichts und ich bin standhaft geblieben. Um 18:45 Uhr bin ich zum Laufen gefahren und ich konnte (durfte) mal wieder mit Heinz laufen. Ihm war mein langsames Tempo recht, so liefen wir zusammen die kleine Winterrunde. Ab Kilometer 6 habe ich dermaßen Rückenschmerzen bekommen, dass es nur noch eine einzige Quälerei war. Vielen Dank an Heinz, dass er mich noch mitgezogen hat. So konnte ich wenigstens noch einen 5:58 Schnitt ins Ziel retten, obwohl sich meine letzten Kilometerzeiten sich so um die 6:20 bewegten. Am Sonntag wird es besser!

8,6 Kilometer – 51:00 – Schnitt 5:58
5 Kilometer – 28:47

Tag 4 – Freitag – 91,5:

So langsam macht sich mein Verzicht positiv bemerkbar. Habe schon nach 4 Tagen 1 kg abgenommen. Heute Abend gehe ich kicken.

Und so war es auch. Habe zwar verloren, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Die anderen standen einfach in der Verteidigung besser und wir haben dann die Hütten auch nicht gemacht. So ist das eben manchmal.

Tag 5 – Samstag – 90,5:

Zwei Kilo weg. Es geht schneller, als ich gedacht habe. Heute fängt das Wochenende an, und das ist hart. Ich bin die ganze Zeit zu Hause und kann Süßigkeiten futtern. Petra hat mir gestern zu Krönung des Ganzen eine kleine Schale Pralinen hingestellt. Nach dem Sie sich gewundert hatte, dass ich sie nicht esse, habe ich Ihr gesagt, dass ich jetzt seit Dienstag keine Schokolade mehr esse. „Dafür trinkst Du wieder mehr Säfte…“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht, aber irgendwie muss ich ja meinen Zuckerhaushalt in den Griff bekommen.

Tag 6 – Sonntag – 90:

baldeneysee_20130310Mehr als zwei Kilo weg. Auch gestern, beim Kindergeburtstag meiner Tochter, habe ich keine Schokolade angerührt. Morgens ging es dann nach Essen um mit Anna um den Baldeneysee zu laufen. Es war ein schöner und entspannter Lauf. Da wir zwei kurze Pausen einlegten war mir klar, dass ich die 15 Kilometer nicht zu Ende laufe. Was ich gut fand: Nach einem langsamen Beginn und über 30 Minuten bei Kilometer 5 hatte ich noch genügend Reserven um ab Kilometer 7 noch mal Gas zu geben. Obwohl ich auch da noch viel schneller konnte, Anna! 🙂 Um etwa 12 Uhr war ich wieder zu Hause. Morgen habe ich meine Woche ohne Süßigkeiten hinter mir.

14,1 km – 1:23:44 – Schnitt 5:57
10 km – 59:37
5 km – 30:10

Tag 7 – Montag – 92:

So, nun wiege ich wieder 92. Das war klar, denn durch Sport verliert der Körper erstmal nur Wasser, den er dann später wieder auffüllt. Trotzdem hat mir die Woche ein halbes Kilo gebracht, und das ist gut. Auch am Montag habe ich auf Süßigkeiten verzichtet. Und das möchte ich beibehalten.

Tag 8 – Dienstag – 92:

Werde den Blog noch bis zur zweiten Woche weiterschreiben. Heute habe ich zum ersten Mal gesündigt. Abends nach dem ich am Tag wenig gegessen hatte, kam der Wunsch nach einem Eis auf. Naja, was solls? Am Tag 8 habe ich gedacht. Also habe ich mir ein Hönrchen-Nuss Eis von Aldi geschnappt. Wird mich schon nicht umbringen. Bin übrigens nicht laufen gewesen, weil der Winter wieder zurück gekommen ist. Bei Minus 5 Grad soll man nicht draussen laufen. Vielleicht wird es ja bis Donnerstag wärmer.

Tag 16 – wieder ein Mittwoch – 90:

Bis auf Sonntag, wo ich mit Schokolade gesündigt habe, bin ich standhaft geblieben. Die zwei Kilo, die ich nun wieder runter habe, merke ich sofort an meinen Sachen. Die Hose rutscht und auch das T-Shirt macht einen weiteren Eindruck. Hoffe, dass ich die 90 Kilo jetzt mal halten kann.

 

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