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Intervalltraining

So jetzt habe ich es mal gemacht. Intervalltraining. Ich hatte schon viel darüber gelesen und auch schon mal live erlebt, als mich zwei Läufer dauernd im Sprint überholt haben und ich die dann wieder, als die Beiden die Erholphase hatten, wieder eingeholt hatte. Das Intervalltraining, in dem man eine bestimmte Strecke „Gas“ gibt und die genauso lange Strecke danach zur Erholung nutzt, soll einen schneller machen und eine gewisse Härte in der Geschwindigkeit geben. Und schneller will ich ja werden, also…

Los ging es an der üblichen Stelle an der Rheinterrasse, die 1,3 Kilometer zur Theodor-Heuss-Brücke schienen mir ideal zu sein, mich einzulaufen. Dies sollte, und das stand in jedem Trainingsvorschlag, auf jeden Fall gemacht werden. Also trabte ich im sehr gemütlichen Tempo, man kann auch sagen: es war soooo laanngsam, gen Brücke. Der erste Kilometer erreichte ich dann auch in unglaublichen 6:48. Hinauf zur Brücke und oben bei Kilometer 1,5 wollte ich zum ersten Mal 500 Meter beschleunigen um dann wieder 500 Meter zu traben. Ich hatte mir gedacht, dass es dann einfacher werden würde, wenn nach diesen schnellen 500 Metern die Uhr kurz piepst. Ok, dann ging es los, ich beschleunigte auf, in der Spitze, 4:29 Minuten den Kilometer, was ganz schön hart war, denn 500 Meter können ganz schön lang sein, so war ich dann auch froh, als die Uhr endlich piepste ich mich ein wenig erholen konnte. Während ich die Brücke herunterlief und auf der anderen Rheinseite meine Erholphase hatte, wusste ich, dass es ganz schön hart werden würde. Und sehr hart war es, als die dritte schnellen 500 Meter ausgerechnet am Anstieg der Kniebrücke anfingen und bis zur Mitte der Brücke gingen. Oje, meine Beine waren zu diesem Zeitpunkt schon komplett am Ende und ich war am Schwitzen, wie wenn ich schon 10 Kilometer gelaufen wäre. Aber es half ja alles nichts, ich musste da durch. Bei den letzten Tempoläufen gab ich noch mal alles, aber so schnell wie am Anfang zu laufen, schaffte ich einfach nicht mehr. Völlig im Arsch kam ich dann nach 11 Kilometern wieder zum Auto zurück, obwohl die Zeit nach 10 Kilometern von 1:02:40 eigentlich soo laangsam ist, dass ich mich bei normalen Läufen noch nicht mal anstrengen müsste.
Am nächsten Tag, am Mittwoch, hatte ich dann Muskelkater und kam kaum noch die Treppen hoch. Ich denke schon, dass wenn ich jetzt dran bleibe, dass das was bringt. Den nächsten Intervalllauf habe ich mir für nächsten Dienstag vorgenommen.

11 Kilometer – 1:09:49 – Schnitt 6:20
10 km – 1:02:40
5 km – 31:09

intervall_training

mein erstes Intervalltraining

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