Blog
Schreibe einen Kommentar

Eine Stunde im kalten Regen unterwegs

Eine langsame kurze Runde als Vorbereitung auf meinen Sylvesterlauf sollte es werden. Weil ich mich aber völlig mit der Entfernung vertan habe und mich auch noch verlief, waren es am Ende 14,1 Kilometer. Viel zu viel vor einem Wettkampf… Und das kam so…: Wieder zum Unterbacher See hatte ich keine Lust, zum Rheinpark auch nicht, weil ich nicht schon wieder über die Brücken laufen wollte, Richtung Flughafenbrücke wollte ich auch nicht laufen, da dort die Bäume eine genaue Messug meiner Zeit nicht zulassen, und ich wollte doch zumindest mal meine schnelle Zeit vom See überprüfen. Blieb eigentlich nur noch der Rheindamm in Volmerswerth und dann beim Medienhafen wieder zurück über die Straßen. So lief ich um 15 Uhr los, ich hatte ein wenig Rückenwind und es sehr lief gut: Den ersten Kilometer spulte ich in 5:18, den zweiten in 5:22 und den dritten wieder in 5:20 ab. Weil ich das letzte Mal am Montag laufen war, hatte ich wohl einiges in den Beinen, so daß ich bei Kilometer 5 einen persönlichen Rekord von 27:09 lief. Dies war fast 1 Minute schneller, als meine 28:06, die ich kurz vor Weihnachten gelaufen bin… Zu diesem Zeitpunkt hatte es schon stärker angefangen zu regnen, der mir aber zu dem frühen Zeitpunkt nichts ausmachte. Bei Kilometer 6, den ich wieder mit 5:47 lief, machte ich wegen Montag eine Pause von 5 Minuten, weil man ja vor einem Wettkampf nicht zu viel machen soll… (sagte ich mir). Aber leider verlief ich mich am Ende des Medienhafens: Ich sah nur eine Brücke am Horizont und dachte, dass wäre die neue Brücke, die von der Völklinger Straße in den Hafen geht. 5 Minuten später merkte ich, dass dies nicht so war. Es war die alte Neusser Eisenbahnbrücke, die über den Rhein führt und die ich schon bei Kilometer 3,9 passiert hatte… So ein Mist, denn ich erreichte diese Brücke bei 10,2 Kilometern und ich musste jetzt bei Gegenwind und starken Regen auf dem Rheindamm zurücklaufen. Es waren zwar 6 Grad, aber der Wind fühlte sich sehr unangenehm und kalt an. Am Ende war mein Gesicht so kalt, dass ich kein Gefühl mehr hatte und meine Stirn fühlte sich so an, als wenn man zu viel Eis gegessen hätte. 14,1 Kilometer waren es am Ende am Auto mit einem Schnitt von 5:55. Meine neue Bestmarke über 10 Kilometer in 57:20 werte ich mal nicht, weil ich ja eine Pause gemacht hatte, dafür kommen die 5 Kilometer Zeit und die Meilenzeit auf meine Bestenliste. Montag ist Wettkampf in Essen. Freue mich!

14,1 km – 1:23:24
10 km – 57:20 (mit Pause)
5 km – 27:09 (Rekord)
1 Meile – 8:33 (Rekord)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.