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Winterlaufserie Duisburg 2018 – 7,5 Kilometer

So… habt Ihr auch die schöne Erkältung gehabt? Drei Wochen schlecht fühlen, davon eine Woche komplett mit Fieber im Bett, danach Husten bis zum abwinken? War sehr schön bei mir, besonders, da man vor der Erkältung sehr fit war und dank der Laufschule, die ich jetzt besuche, den ersten Lauf (5 km) der kleinen Serie der Duisburger Winterlaufserie in einem Schnitt von 5,20 Minuten den Kilometer gelaufen war. Während meiner Erkältung hat auf jeden Fall jemand auf meinen Reset-Knopf gedrückt, ich komme fast nicht mehr auf 10 km und muss mich so langsam wieder ran kämpfen. Dann war auch das Ziel für diesen Lauf, der über 7,5 km gehen sollte, recht bescheiden. Ich wollte nur unter 6 Minuten den Kilometer laufen. Ein Ziel, was zu schaffen war, auch wenn ich bei den zwei Trainingsläufen davor immer nur mit einem Schneckentempo von 6:30 unterwegs war… 

Es war in der Woche vor dem Wettkampf sehr kalt, und das sage ich nicht nur. Dienstag bei der  Laufschule -5 Grad, über die Woche auch mal -8 Grad und erst am Freitag gingen die Temperaturen an die 0 Grad heran. Dumm nur, dass es dann in der Nacht von Freitag auf Samstag geschneit hatte, so dass am Samstag morgen ganz Düsseldorf unter einer weißen Schneedecke lag. Ich schaute dann morgens auf die Webseite der Winterlaufserie nach, ob die Läufe überhaupt stattfinden würden, der Veranstalter wollte auf jeden Fall starten lassen. Gut so, machte mich also um 12:45 Uhr mit meinem Auto auf dem Weg nach Duisburg-Wedau, war viel zu früh da und musste noch 45 Minuten auf den Start warten. Bei immer noch eisigen Temperaturen von 2-3 Grad keine leichte Sache, so wärmte ich mich immer mal wieder in der Turnhalle des ASV auf. Dann war es endlich soweit. Ich stelle mich nach dem Einlaufen so ungefähr hinter das Schild von 5:30 auf um nicht zu weit hinten zu stehen. Dann ging es los…

Das Rennen:

600 Meter vor dem Ziel

600 Meter vor dem Ziel

Das Rennen fing eigentlich normal an. Ich rege mich jetzt nicht schon wieder darüber auf, das einige Läufer wohl ihr Gehirn ausgeschaltet haben, und sich mal wieder in Regionen aufgestellt hatten und die sie lauftechnisch niemals erreichen werden. Nachdem ich diese Hindernisse passiert hatte, war der erste Kilometer mit einer langsamen 5:47 Min/km schon vorbei. Es sollte bei diesem Lauf einmal um das MSV-Stadion rumgehen, bis das Feld auf die Regattabahnstrecke geschickt wurde. Am Stadion wieder angekommen war schon der zweite Kilometer erreicht und meine Uhr zeigte eine 5:39 an und ich fühlte, dass ich das auch die fast 8 Kilometer laufen konnte, denn schnell war es nicht unbedingt. Das Feld bog dann bei Kilometer 3 zur Regattastrecke ab. Mein Speed: 5:45, also alles noch im grünen Bereich, ich hatte inzwischen schon fast eine Minute auf die gewünschte 6er Zeit raus gelaufen, dass sollte sich jetzt aber ändern. Hatte der Veranstalter noch davon gesprochen, dass die Strecke geräumt wurde, stimmte das jetzt nicht mehr. Auf dem kleinen engen Weg am Wasser war es stellenweise eisig, man lief auf fest getretenen Schnee, oder Schneematsch spritzte nach oben zu meinen Schuhen. Meine vierte Kilometer Zeit war dann auch schon hart und zeigte noch gerade eine 5:54 an. Dann wurde es im Wald mal so richtig rutschig und eisig. Hier war nichts geräumt, meine New Balance mit wenig Profil nahmen das zum Anlass nur noch wegzurutschen. An eine gute Zeit war gar nicht mehr zu denken. Der fünfte Kilometer eine 6,00, der sechste Kilometer eine 6,00, und erst als es etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel wieder auf den Asphalt ging, konnte ich wieder ein wenig anziehen. Mein letzter Kilometer war dann noch mal eine 5:30. Auf Grund des langsamen Mittelabschnittes war ich im Ziel nicht so extrem kaputt wie sonst, trotzdem war ich natürlich sehr zufrieden mit meiner Zeit und meinem schnitt von 5:50. Für den eisigen Waldboden konnte der Veranstalter ja nichts.

7,5 km – 44:21 – Schnitt 5:50
Platz 670 von 1360

Vier Wochen zuvor beim ersten Lauf:
5 km – 26:48 – Schnitt 5:20
Platz 720 von 1864

 

 

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