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Wettkampf – Winterlaufserie Duisburg – 1.Lauf 5 Kilometer

Die Winterlaufserie in Duisburg war ich noch nie zuvor gelaufen. Warum? Ich finde Duisburg nicht so attraktiv und hatte bisher nicht die geringsten Ambitionen dort zu starten. Dieses Jahr hatte ich mir gedacht, dass es ganz gut in meiner Vorbereitung für Berlin am 2.April passen würde, dort zumindest mal an der kleinen Serie teilzunehmen. Diese besteht aus drei Läufer von 5, 7,5 und 10 Kilometern, der erste am 30.Januar, der zweite am 20.Februar und der 10er am 19.März.

Vor dem Lauf:

duisburg_2016_2Am Freitag vor dem Lauf hatte ich einen schlechten Tag. Ich lag den ganzen Tag im Bett und fühlte mich krank, das waren natürlich keine guten Vorrausetzungen um einen Tag später an einem Wettkampf teilzunehmen. Ok, es war nur ein Fünfer, und deswegen wollte ich auf jeden Fall teilnehmen, egal wie es mir ging, schließlich wollte ich ja auch nicht aus der Gesamtwertung rutschen. Samstag ging es mir dann schon etwas besser, ich fuhr frühzeitig hin und war dann um 13 Uhr da. Um 14 Uhr sollte mein Lauf beginnen, ich stellte mich zusammen mit meiner Tochter, Lena in der Turnhalle dort unter, denn das Wetter war nicht gerade angenehm. Es regnete stark und der ebenfalls starke Wind sorgte für einen eisigen Charakter. Um halb zwei kam dann auch Marcus mit Gabriela und gemeinsam gingen wir dann zum Start. Wie schon gesagt: Es war kalt, es regnete und es stürmte.

Ich glaube ich war schon völlig durchnässt, als ich mich an die Startlinie gestellt habe. Naja, Startlinie kann man eigentlich nicht sagen, weil ich ziemlich weit hinten stand. Insgesamt hatten sich wohl laut Sprecher 2200 Läufer angemeldet.

Der Wettkampf:

duisburg_2016_3Mit dem Runterzählen ging es zum Glück ziemlich pünktlich los, bis ich aber über der Linie war vergingen noch einmal gut und gerne 2 Minuten. Mein Ziel war es nur irgendwie unter 30 Minuten zu bleiben, sollte mir auch mit meiner Erkältung sicherlich gelingen. Die ersten Meter waren wie gewohnt: Vorne hatten sich zahlreiche Läufer eingereiht, die mit ihrem langsamen Tempo die nachfolgenden schon früh behinderten, und deswegen war Slalom angesagt. Nach etwa 300 Metern war der erste Endpunkt schon erreicht, rechts rum auf eine Straße wo ich gut überholen konnte, nochmal rechts über eine kleine Brücke und dann ging es auch schon zur Regattabahn. Dort auf dem kleinen Fußweg war es ziemlich eng, ich kam nicht so recht überall vorbei und trotzdem hatte ich einen sehr guten Kilometer von 5:14 hingelegt. In der Mitte des Weges kam dann auch schon der zweiten Kilometer, den ich ebenfalls mit einer 5:20 – also sehr gut – zurücklegte. Am Ende des Weges bog man rechts auf eine Brücke ab und von da an wurde es schwierig: Der dortige Waldweg bestand nur noch aus Schlamm und die Pfützen waren knöcheltief, so dass wir alle aufpassen mussten nicht auszurutschen. In der ganzen Zeit regnete es ununterbrochen und der Wind hatte sichtlich Spaß daran mich – uns – zu ärgern. Im Schlamm passierte ich dann auch den Kilometer 3 und 4 in 5:30 – das fand ich natürlich immer noch gut, wenn gleich ich auch sagen muss, dass mir das Tempo schon jetzt schwer viel. Zum Glück verließ ich bei Kilometer 4 den Schlamm und eine normale Straße kam zum Vorschein. Hinten konnte ich dann schon Marcus mit meiner Kamera sehen – hinein ins Stadion, noch mal alles gegeben und nach 26:55 Minuten kam ich ins Ziel.

Nach dem Rennen:

Ich war total durchgefroren, nicht das mir kalte Temperaturen was ausmachen, aber der Regen war gar nicht gut. Ich war nur noch am zittern, als ich zu den Helfern mit den warmen Getränken ging. Aber die Hauptsache war: Ich war super glücklich wegen meiner Zeit. Unter 28 Minuten! Unter 27 Minuten! Einfach fantastisch und zuerst konnte ich es gar nicht glauben.

Nach meinem Lauf waren dann noch Thorsten und Marcus mit Ihrem Auftaktlauf dran. Beide laufen die große Serie, deswegen hatten sie dann auch direkt einen 10er zu laufen. Marcus kam nach 47 Minuten ins Ziel und Thorsten nach 53. Um halb fünf war ich völlig durchfroren wieder zu Hause. Am 20.Februar ist der nächste Lauf, dann geht es über 7,5 Kilometer.

5 Kilometer – 26:55 – Platz 634 von 1690

Fazit:

Obwohl Duisburg fand ich den Lauf sehr gut. Organisation und Strecke stimmte und auch eine netto Zeit war da.

 

 

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