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Wettkampf – Metrogroup Marathonstaffel 2016

Jeder Wettkampf ist anders, oder? An diesen Marathon werde ich – so glaube ich – mich noch lange zurück erinnern. Denn es war kalt… so richtig kalt. Als ich morgens um 8:30 Uhr zu Marcus ging um ihn abzuholen, war es so um die 2 Grad und ein kalter Wind kam uns stark entgegen, die das noch mal ein wenig kälter machte. Mitte der Woche waren es noch über 20 Grad und jetzt dieser Mist, musste das sein? Ich hatte mir vorsorglich zwei warme Sportunterhemden angezogen, darüber kam dann noch das Laufshirt und eine Laufjacke… und trotzdem – ich wiederhole mich gerne… es war schweinekalt. Das Schlimme: Ich war Staffelläufer drei… musste mich also vom Start an, etwas mehr als 2 Stunden gedulden, bis ich mal an der Reihe war… und das sollte noch ein Problem werden…

der Wettkampf…

metro_marathon_2016_1… da stand ich nun zitternd an meinem Übergabepunkt und wartete auf Marcus, der vor mir die Strecke in Oberkassel lief… und wartete und wartete… und ich zitterte und ich zitterte… als er kam musste ich los. Da wir alle Startblock A hatten, standen wir direkt am Eingang der Übergabezone und ich musste die ganze Wechselzone an der Königstraße und an der Blumenstraße durchlaufen. Erst nach etwa 400 Metern ging es raus aus dieser Zone über die Kö und rechts auf die Heinrich-Heine-Allee. Mein Tempo war sehr gut und lag so um die 5:30 Minuten den Kilometer. Wieder rechts auf die Maximilian-Weyhe-Allee… und siehe da: Da steht mein Arbeitskollege Florian mit meiner Kamera… toll, dachte ich… machte ein paar Faxen und weiter ging es in Richtung Kurve Prinz-Georg-Straße… und da passierte es: Ich hörte auf einmal ein lautes MARCO, drehte mich zu Thorsten – der an der Seite stand und mich anfeuerte – und dann merkte ich auf einmal wie es mir in den Oberschenkel zog… Mist schon wieder! Diesmal lag es wohl daran, dass ich mich nicht aufwärmen konnte, weil ich ja nicht wusste, wann mein Vordermann kam, ich verlangsamte natürlich sofort und versuchte weiter zu laufen, was mir ganz gut gelang. Aber mein gutes Tempo bis dahin war natürlich vorbei und die Befürchtung war da, dass ich vielleicht ganz aufhören musste. Wiederrum ging es rechts in Richtung nach Hause, wo auch schon Petra stand, die mich ein wenig begleitete. Von Ihr wusste ich, dass die FRTG1 Staffel nur etwa 2 Minuten vor mir sein sollte… aber es war ja jetzt schon klar, dass ich den Abstand nicht halten könne, geschweige denn verkleinern konnte. Auf der Brehmstraße war dann ein Getränkestand, wo ich kurz anhielt, um was zu mir zu nehmen und ein wenig auf meinen Oberschenkel drückte. Ich merkte ein wenig was, wollte nun aber auch nicht länger stehen bleiben als nötig und lief weiter… Über die Graf-Recke-Straße und die Fritz-Wüst-Straße lief ich nun in das Villenviertel am Zoo – und auf einmal sah ich ein Trikot meiner Firmenstaffel vor mir! Ich hatte tatsächlich Marvin vor mir eingeholt! Wir redeten kurz miteinander, aber dann schaute ich auch, dass ich wieder auf mein Tempo kam. Die Rethelstraße war jetzt erreicht, wo auch schon Petra wartete und ein paar Fotos machte. In der Mitte der Einkaufsstraße war Marvin wieder neben mir. Wir verabredeten zusammen zu laufen und das machten wir dann auch. Kurz vor der Übergabe aber dachte er sich wohl, dass er den alten Sack wohl stehen lassen wollte und versuchte einen Spurt anzuziehen, den ich dann aber schnell mit… „Marvin, wir laufen zusammen“ beendete. In der Übergabe musste ich dann meine Nachfolgerin Astrid noch suchen. Nach etwa 2 Minuten hatte ich sie gefunden und schickte sie dann auch schnell auf die Reise. Die andere Staffel war zu diesem Zeitpunkt schon längst weg.

Nach dem Wettkampf

Eigentlich war ich mit meiner Zeit, trotz Oberschenkelproblemen, sehr zufrieden. Für die auf meiner Uhr 8,97 km hatte ich 51:39 Minuten gebraucht. Hochgerechnet wäre das vielleicht sogar eine hohe 56 Minuten auf 10 Kilometer gewesen. Etwas enttäuschend war die Verpflegung im Nahzielbereich. Bekam man die Jahre davor noch Verpflegungstypen der Metro überreicht, wurden in diesem Jahr nur Getränke und Bananen ausgegeben.

8,97 km – 51:39 Minuten – Schnitt 5:45

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