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Was ist eigentlich der Sinn des Laufens?

Was ist eigentlich der Sinn des Laufens? Warum rennen wir wie wild im Wald, im Park, auf der Strasse, oder sonst wo, rum? Warum machen wir das, während andere sich gemütlich aufs Sofa legen, den Fernseher anmachen und den Tag ausklingen lassen? Ich verstehe das nicht. Welche Vorteil haben wir durch das Laufen?

Genau diese Fragen habe ich mir gestern mal wieder gestellt. Ich hatte Zeit dazu, denn beim Lauftreff war ich alleine unterwegs, vor mir die Gruppe lief mir zu schnell und die hinter mir, waren auch nach einige Zeit nicht mehr zu sehen. Diese Fragen stellte ich mir, denn mir tat – wegen meinen insgesamt 20 Kilometern am Sonntag und Montag – so ziemlich alles weh, was weh tun kann. Fangen wir mal bei den Waden an. Die ersten 3-4 Kilometer waren die Hölle, die linke Wade war hart und tat weh… bei jedem Schritt, bei jedem verdammten Schritt. Und das hörte erst auf, als ich schon die Flughafenbrücke sah. Weiter ging es damit, dass ich dieses Mal sehr am schwitzen war, dass hatte zur Folge, dass es mir nicht wirklich gut ging. Ich musste doch sehr kämpfen um wenigstens eine sechser Zeit zu laufen. Die Dextos, die ich mir einwarf, halfen auch nicht so richtig, und da ich natürlich galant bei Kilometer drei und acht am Brunnen vorbei lief – wer muss schon trinken? – wurde das auch nicht besser. Arrrghhh, es war einfach kein guter Lauf, eine Qual, mehr nicht, nicht zu vergessen ein spöttischer Kommentar im Ziel nach 10,76 Kilometer, als ich völlig am Ende nach Luft schnappte.

Ach ja: Warum laufe ich, ich möchte die Frage wieder aufgreifen. Es ist dieses Gefühl nach dem Laufen, dass mir niemand nehmen kann. Völlige Erschöpfung der Muskeln, die in einen – schönen – leichten Muskelkater übergehen. Die Waage, ein weiterer Grund, sie zeigte 1,7 Liter Verlust an und nicht zu vergessen die völlige innere Ruhe in meinem Körper, eine Entspanntheit und das tiefe Einsacken meines Daseins in mein Sofa NACH dem Laufen. Das muss der Sinn sein, ich liebe das Laufen.

10,8 Kilometer – 1:05:28 – Schnitt 6:05

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