Ich

marco_comicMein Name ist Marco, ich bin M45 Jahre alt und laufe seit ungefähr sieben Jahren. Angefangen hat alles mit dem Entschluss, dass einmal in der Woche kicken in der Halle nicht alles sein kann. Mit zunehmenden Alter kam dann die Gewissheit, dass ich auf jeden Fall was tun muss. Auf der Waage kann ich mich an 113,5 kg erinnern, aber es konnten auch mehr sein, wer weiß dies schon?

Irgendwann stellt man sich nicht mehr auf die Waage… 2009 “ging” es dann los. Immer am Rheinpark habe ich versucht zumindest die Runde zwischen Düsseldorf-Rheinterasse, Theodor-Heuss-Brücke und zurück zu schaffen (2,78km). Es ist mir, trotz meines lahmen Tempos (zwischen 9 und 10 Minuten den Kilometer) nicht gelungen. Heute kann ich von einem Halbmarathon in Bochum und Berlin erzählen und 10 Kilometer unter einer Stunde zu laufen, ist für mich normal geworden. Mein großer Traum ist es einmal einen Marathon in meiner Heimatstadt, Düsseldorf, zu laufen. Vielleicht 2018, mal sehen.

Und doch muss ich sagen, dass ich ein ganz normaler Läufer bin, ich bin wirklich ganz normal. Die die da vorne bei jedem Wettkampf stehen, können ihr eigenes Rennen laufen, denn ich stelle mich in der Mitte oder hinten an, wo vor dem Start noch gelacht wird, wo einige dicke Bäuche haben und manchmal nicht so sportlich aussehen, aber eins macht es doch aus… Wir haben da hinten Spaß und halten zusammen.

Der da auf der Zeichnung hat jetzt schon einiges durch gemacht mit dem Laufen. Mal muss ich durch schwere Zeiten kommen, weil ich verletzt bin und nicht laufen kann. Mal ist man gesund, hat aber schlechte Tage und quält sich durch die Strecke und dann gibt es Tage da schaut man verwundert auf die Uhr, wie schnell man doch ist. Ein Aspekt möchte ich auch noch erwähnen: Ich habe inzwischen durch das Laufen viele Leute kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte. In erster Linie sind das meine Mitläufer vom Lauftreff des ASC Düsseldorf. Wir sind ein verschworener Haufen, die durch dick und dünn gehen. Egal bei welchem Wetter, wir halten immer zusammen, keiner wird im Stich gelassen. So soll es sein.

Der Blog soll in erster Linie Motivation für mich sein, aber ich würde mich freuen, wenn es zumindest einen gibt, der sich vom Laufen anstecken läßt. Mein großer Dank richtet sich an meine Frau und meine Tochter, die oft wegen dem Laufen auf mich verzichten müssen, oder gelangweilt an der Strecke stehen um mich einmal für wenige Sekunden bei einem Wettkampf vorbeihuschen zu sehen.