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Schneller Lauf, aber zu langsam

Düsseldorf MedienhafenSelten war ich nach Läufen so verärgert, wie nach diesem am Donnerstag Abend beim ASC. Der Grund ist trivial: Es war mehr möglich. Nachdem wir am Start nur zu Acht waren und überwiegend Leute da waren, die nur die kurze Runde laufen, lief ich vorne mit Ralf, von dem ich wusste, dass er immer bei den Schnellen mitläuft. So eine Chance alleine mit einem „Schnellen“ zu laufen bekommt man nicht oft. Da Ralf sich an mein Tempo anpassen wollte, versuchte ich ein höheres Tempo einzuschlagen. Dabei musste ich natürlich aufpassen, das ich nicht zu schnell laufe und am Ende dafür büsse. Aber leider, leider entschied sich Ralf bei Kilometer 4 ebenfalls die kurze Runde (8,6 km) zu laufen. So war ich ab dem Medienhafen alleine unterwegs. Ich versuchte zwar das Tempo zu halten, aber wie so oft kann man sich selber nicht einschätzen und da es dunkel war, konnte ich meine GPS Uhr nicht gut ablesen. Trotzdem war ich sehr gut unterwegs und hatte wohl auf den ersten Metern nicht so viel Körner verbraucht wie ich gedacht habe. 1 Kilometer vor dem Ziel an der Theodor-Heuss-Brücke überholte ich sogar zum ersten Mal eine Gruppe, die nur die kleine Runde hingelegt hatte… Als ich völlig fertig am Geländer des Kreisels der THB lehnte, fragte mich Regina (die blinde Läuferin), ob ich wieder die große Runde gelaufen bin. „Marco, Du übertreibst aber mal wieder“ sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen. Doch Regina, die eigentliche Heldin jeden Lauftreffs bist Du allein. Meine volle Bewunderung gilt dir: Als „nicht sehende“ Dienstag und Donnerstag fast 10 Kilometer zu laufen, verlangt meinen größten Respekt.

Zu Hause sah ich dann, dass ich schnell unterwegs war, aber eben nicht so schnell, wie ich gedacht hatte. Fürs alleine-Laufen war dies trotzdem sehr flott.

10,5 km – 1:04:30
10 km – 1:01:31
5 km – 30:15

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