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Schmerzen

WeisskohlFrüher habe ich immer gesagt: „Laufen ohne Schmerzen ist halt kein richtiger Lauf“. Früher, denn inzwischen gilt das nicht mehr. Ok, man hat unterwegs immer seine Wehwehchen, tritt dort auf einen Hügel, den man nicht gesehen hat, oder der Oberschenkel meldet sich ein wenig. Da kann ich einfach nichts im Vorfeld machen, dass ist eben so. Gestern war es das dritte Mal, dass ich selber für meine Schmerzen verantwortlich war, aber was ich auch machen, wenn ich um 16:30 Uhr nach Hause komme und Petra hat die ganze Wohnung in einen Duft von einer Weißkohlpfanne gehüllt? Nichts, man ist einfach nur beseelt von diesem Duft und schüttelt sich zwei Teller in sich hinein. Eine halbe Stunde später ging es dann in meinem Magen rund. Gegrummel und erste Anzeichen von Schmerzen. Um 18:45 Uhr war es eigentlich wieder gut und nicht zum Laufen zu gehen, stand ja eh nicht zur Debatte…
Beim Lauftreff wird es so langsam ungemütlich für die „Schönwetterläufer“. Es war arschkalt und dunkel als wir um 19:15 Uhr zu acht los liefen. Ich beschloss vorne zu laufen und rannte mit einem 6:10’er Tempo die ersten ersten Kilometer los. Das war jetzt kein Tempo, wo ich normalerweise sagen würde: „Oh, scheiße, dass wird eng mit meinen Körnern!“, aber so nach 4 Kilometern merkte ich es: Mein Magen war wieder da!“ Die Schmerzen waren so unangenehm, dass ich zwischendurch sogar aufhören wollte, nahm dann aber doch die lange Runde in Angriff. Da wegen Filmaufnahmen – Verbotene Liebe? – die Medienhafenbrücke gesperrt war, lief ich am Ende am Kino und auf der Hammer Landstraße weiter. Mein Magen machte wir zusehend Probleme, doch ich war ja schon auf dem Weg zurück, also was sollte ich machen? Nichts. Den letzten Kilometer versuchte ich trotzdem noch ein kleines Intervall-Training zu machen. Ich sprintete ab und zu und gönnte meinem Körper dann in Form einer 6:30 eine Erholung. Nach 1:07 Stunden war ich wieder an der Theodor-Heuss-Brücke, wo Martin, Antje, Regina und Ihr Mann noch auf mich warteten.

10,51 km – 1:07:53
10 km – 1:04:41
5 km – 31:36

Nachtrag am 26.10: Ich wiege nur noch 91,5 kg! Nächstes Ziel erreicht.

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