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Kollege Blaumann und die 10 Jahre alten Schuhe

nike_201208161Ja, endlich war mal ein Freund von mir dabei. Jürgen hatte spontan zugesagt, nachdem wir um 18 Uhr telefoniert hatten, mit Laufen zu wollen. Er kam ein wenig zu spät, aber immer noch rechtzeitig, um den Anfang nicht zu verpassen. Acht Läufer waren diesmal dabei, die sich auf den Weg in Richtung Flughafenbrücke machten. Die ganze Zeit bis zum Brunnen machten Jürgen und ich den Pace. Ich schaute mich öfters um, aber niemand wollte uns überholen. Erst als die Strecke ein wenig breiter wurde, zogen Jaqueline  und noch ein Unbekannter an uns vorbei. Irgendwie hat es sich dann ergeben, dass ich versuchte Anschluss zu halten. Ich lies Martin, Jürgen und Timo (?) hinter mir und gab ein wenig Gas. Das war möglich, denn den ersten Kilometer hatten wir langsam absolviert (6:43) und ich wollte bei Kilometer 5 nicht zu langsam sein. Den Kilometer 4 und 5 absolvierte ich dann sehr schnell (5:57 und 5:46), doch ich überlegte mir dann, dass ich auf jeden Fall auf Jürgen warten musste. Jetzt kam er schon mal zum Lauftreff und da konnte ich ihn ja nicht alleine laufen lassen. So wartete ich dann hinter der Flughafenbrücke auf die drei, die nach ca. 1 Minute mich erreicht hatten. Weiter ging es in einem moderaten Tempo zurück. Martin und Jürgen unterhielten sich dabei über Laufschuhe, dabei kam raus, dass Jürgen immer noch 10 Jahre alte Latschen trägt. Martin vermutete wahrscheinlich völlig richtig, dass „Kollege Blaumann“ (mein alter Spitzname für Jürgen, weil wir bei Elektriker vor mehr als 20 Jahren gelernt haben) deswegen manchmal Probleme mit den Beinen nach dem Laufen hat. Jetzt will er sich Neue kaufen. Wir rieten ihm alle dazu zu Laufsport Bunert zu gehen. Ist zwar etwas teurer, aber für die ersten Schuhe der beste Laden in Düsseldorf. Am Ende des Runs gaben wir alle noch mal richtig Gas und ich kam völlig erschöpft ins Ziel. Ein paar Minuten nach uns kam noch Jacqueline ins Ziel, die – vielleicht könnt ihr Euch erinnern – die schnellste Düsseldorferin beim Marathon war. Jürgen wusste das – ich hatte es ihm unterwegs erzählt – und meinte dann im lockeren Ton und im Scherz zur Ihr : „Wir haben Euch abgehängt“. Was einige Lacher in der Gruppe zur Folge hatte. Während wir ja nur 10,6 km unterwegs waren, hatte Jacqueline wohl die 14er Runde bewältigt und kam deswegen ja nach uns zur THB…

Sonntag geht es wahrscheinlich zur Anna nach Bochum zum Laufen. Ich glaube allerdings nicht, dass ich die 16 Kilometer schaffe.

10,6 km – 1:05:44
10 km – 1:02:06
5 km – 30:52

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