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Jeder Lauf ist anders

2012_09_20_nikeJeder Lauf ist anders. Natürlich. Auch wenn er über die gleichen Felder, Wiesen und Straßen geht. Manchmal geht die Sonne am Horrizont unter, oder es regnet wie aus Eimern, oder mal fühlt man sich fit und könnte Bäume ausreißen. Dann gibt es Tage, wo nichts auf der Strecke los ist und es gibt Sonntage, wo die halbe Fortuna II Mannschaft einem entgegen kommt. Gestern war wieder so ein Tag: Jeder Lauf ist anders. Nicht nur, dass ich an meinem Geburtstag zum ersten Mal laufen war, unterwegs tat sich für mich ein völlig neues Gefühl auf: Was macht man eigentlich, wenn man merkt, dass man dringendst auf Toilette muss? Einfach weiterlaufen? Richtig. Man hat ja eh keine Chance unterwegs auf ein stilles Örtchen zu treffen. Am Ende war es so schlimm bei mir, dass ich bei Kilometer 11,15 den Koch des Düsseldorfer Yachtclubs angeflehlt habe – er stand auf der Terasse zur Zigarettenpause – ob ich nich mal seine Örtlichkeit benutzen könne. Ich durfte. Sehr nett war das, aber auch alle höchste Eisenbahn.

Zum Lauf. Bin zum ersten Mal die Bauernrunde gelaufen. Sie führt etwas weiter als die Flughafenbrückenrunde bis zum nächsten Abzweig und an einem alten Bauernhof vorbei. Die hätte ich öfters laufen sollen, den zusätzlichen Weg habe ich gar nicht gemerkt. Was mir noch zusätzlich auffiel: Ich wollte langsam laufen und ich konnte es einfach nicht. Den Kilometer 5 legte ich, obwohl ich nicht aufs Tempo achtete in 30:59 hin, und die 10 Kilometer hatte ich bei 1:03:06 bewältigt. Es ist schon komisch, zu was der Körper im Stande ist. Nächste Woche Dienstag geht es zum ersten Mal auf die Winterrunde. Der Rheindamm ist nicht beleuchtet und wir laufen dann von der THB in Richtung Rheinturm.

Vielen Dank ans mitlaufen, Martin. Ohne Dich hätte ich es nie bis zum Yachthafen geschafft.

11,43 km – 1:12:31
10 km – 1:03:06
5 km – 30:59

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