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Intervalltraining – so eine … – Halbmarathontrainingswoche 5

Sagt mal: Wer hat eigentlich so eine Scheisse wie das Intervalltraining erfunden? Ich glaube zwar, dass dies was bringt, aber es ist super anstrengend. Ihr müsst mal eben nicht denken: ok, dann laufe ich mal eben 400 Meter schnell und die anderen 600 Meter kann ich regenerieren! Das geht so nicht, die Fitness-Kurve geht während des Laufens immer mehr nach unten. Ihr könnt es sicherlich erahnen: Auch bei mir ging diese Kurve herunter, aber so was von…

Nach dem ich ja am Karnevals-Samstag satte 19 Kilometer hingelegt hatte, ging es mir am Montag morgen ganz gut und ich beschloss mal wieder ein kleines Intervalltraining zu machen. Es ist ja auch eigentlich ideal. Von meiner Tußmannstraße aus sind es 1,6 Kilometer bis zum Rheinpark und ist man dort angekommen, dann kann man Richtung Messe/Arena mal ganz gut Gas geben. Gesagt getan, also ging es bei 1,6 Kilometer bis 2 Kilometer los. Ich steigerte mein Tempo so gut ich konnte und… war froh, dass es auch endlich nach 400 Metern vorbei war. Es folgten 600 Meter traben, luftschnappen, durchpusten, bis es bei 2,6 wieder anstrengend wurde. Dies machte ich dann weiter bis ich bei 7 Kilometern angekommen war und einfach nicht mehr konnte. Ich konnte einfach nicht mehr. Mein Herz raste, meine Oberschenkel schrien lauter als jeh zuvor und ich sagte mir: „Was solls? Mache ich halt eine Pause!“ Da stand ich nun in der Nähe vom Freiligrathplatz und brauchte 1-2 Minuten bis ich wieder nach Hause traben konnte. Ich muss jetzt nicht erwähnen, dass ich trotzdem unter 6 Minuten den Kilometer lief?

11,9 km – 1:09:00 – Schnitt 5:47 min/Kilometer

Nach der Pleite am Montag – war es überhaupt eine – musste ich auf jeden Fall am Dienstag zum Lauftreff. 19 Kilometer am Samstag – fast 12 Kilometer am Montag- mir taten die Beine schon vor dem Laufen weh, aber es hilft ja alles nichts, da musste ich durch. langsam trabten wir wie immer an, wurden aber schon nach einem Kilometer schneller udn ich versuchte zumindest im vorderen Feld zu bleiben – die unter 6 Minuten liefen –  was mir ganz gut gelang. Am Ende konnte ich sogar noch was zu legen und hatte die letzten Kilometer deutlich unter 6 Minuten geschafft. Aber: Ich war mal wieder völlig fertig mit mir und das spürte ich auch am nächsten Morgen.

8,6 Kilometer – 50:56 – Schnitt 5:56

Denn am nächsten Morgen taten mir die Schienbeine so weh, dass ich nicht richtig gehen konnte. So sagte ich den geplanten kurzen Lauf mit Petra ab und ging auch nicht am Donnerstag zum Lauftreff. Der nächste Einsatz stand somit erst am Sonntag auf dem Kalender. Und dann kam der Sonntag, wie immer hatte ich keine Lust und schon am Samstag schaute ich dann in meinem Trainingsplan nach und freute mich, dass da für Sonntag ein 10 km Wettkampf aufgeführt war. Wettkampf? Ne, mache ich nicht, meldete mich daraufhin bei den Jungs und sagte denen für Sonntag vormittag zu. Nur so ein Mist: Jörg schrieb zurück, dass er diesmal länger laufen würde und da er mich öfters mal begleitet hatte, war für mich klar, dass ich da auf jeden Fall mitlaufen würde und da er auch während des Laufens danach fragte, verabschiedeten wir Marcus wieder am Brunnen, bei Kilometer 5,5 und liefen zusammen zur Flughafenbrücke, an der Brücke vorbei, an dem Abzweig „Bauernhof“ vorbei und biegten erst an der Spitzkehre bei 9,3 Kilometern um. Wir waren eigentlich für eine so lange Runde sehr schnell unterwegs. Die 5 Kilometer passierten wir mit einer hohen 28 Minuten Zeit, was ich dann zum Anlass nahm bei Jörg immer wieder um eine Tempovernachlassung zu bitten, dass hatte dann zumindest zur Folge, dass wir zwischen dem Kilometer 6 und 9 deutlich über 6 Minuten den Kilometer waren, dann wurden wir wieder schneller und die Tour zurück kam mir auch nicht lange vor. Am Ende schaute ich noch, dass ich die 19 Kilometer voll macht und rechnete erschöpft auf der Treppe vor meiner Wohnung nach: Ich war tatsächlich über 6 Minuten schneller unterwegs gewesen, als letzte Woche! Es wird… Das einzige, was mich geärgert hat, war wieder meine Uhr. In dem ich ja am Ende noch mal alles gab, aber natürlich durch Häuserschluchten laufen musste, wurde ich auf der Uhr immer langsamer, so zeigte mir die Garmin den letzten Kilometer eine 6:18 angezeigt hat, völliger Quatsch…

19,03 Kilometer – 1:53:52 Stunden – Schnitt 5:59
15 km – 1:29:45
10 km – 59:53
5 km – 28:54

 

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