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Ich bin in einem katastrophalen Zustand… Halbmarathontrainingswoche 0

… ich bin natürlich nicht zufrieden mit mir und meiner Ausdauer, Trainingsleistung und vielen mehr. Am Dienstag habe ich das Halbmarathon-Training für Berlin aufgenommen. Ich muss ja so langsam, denn der Lauf ist ja schon am 29.März. Also habe ich mich hingesetzt und mal gegoogelt, was es so an 10 Wochen Trainingsplänen gibt. Ja, so was gibt es, sogar welche, die den Dienstag und Donnerstag drin haben und das ist ja günstig, weil dort dann der Lauftreff ist, an dem ich regelmäßig teilnehmen möchte. Auf diesem Plan stand also Dienstag der erste Lauf auf dem Programm. 30 Minuten lockerer Dauerlauf. Bin mit Petra von der Theodor bis zum Brunnen und zurück, dass waren 6 Kilometer. Ein wenig mehr, was soll es…?

6,01 Kilometer – 37:20 Minuten – 6:13 Minuten pro Kilometer

Donnerstag der nächste Lauf, 35 Minuten lockerer Lauf mit drei anschließenden Steigungen. Nun die Steigungen kamen quasi schon am Anfang, denn ich war beim Lauftreff und der bewegt sich im Winter unten am Rhein von der Theodor ich Richtung Medienhafen. Und Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was dort für ein Gegenwind herrschte. Martin meinte hinterher – und dem stimmte ich sofort zu – das er so was schon lange nicht mehr erlebt hatte. Manchmal war der Wind so stark, dass ich das Gefühl hatte stehen zu bleiben. Am Medienhafen angekommen, wurde es ein wenig anders. Da wir jetzt oben auf der Rheinpromenade zurück liefen, bekamen wir zwar nicht mehr die volle Unterstützung des Rückenwindes zu spüren, aber gut war es trotzdem. Waren wir vorher mit Zeiten von 6:23, 6:14, 6:18 und 6:19 unterwegs, blieben wir – ich war nur noch mit Martin und Antje unterwegs – nun unter sechs Minuten den Kilometer. So unterschiedliche „Halbzeiten“ hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Mit den 52 Minuten war ich auch wesentlich länger unterwegs, aber länger ist ja eigentlich gut.

8,56 Kilometer – 52,07 Minuten – 6:05 Minuten pro Kilometer

Samstag stand eigentlich ein kurzer schneller Lauf auf den Plan, den ich mir schenken musste: Ich hatte meinen schlechten Tag in der Woche.

Sonntag mit den Jungs hatte ich keine Lust, doch es stand ein langsamer Dauerlauf über 60 Minuten auf dem Plan. Das Iphone zeigte 2 Grad plus an, welches meine Laune nun nicht wirklich steigerte. Hatte Jörg und Marcus vorher schon geschrieben, dass ich mein eigenes Tempo laufen würde und da hielt ich mich auch dran… soweit wie möglich, denn Sonntag morgens ist eigentlich immer ein guter Tag für mich. Ich kann morgens eben besser laufen als abends…, so blieben die Zeiten auch an diesem Morgen um die sechs Minuten den Kilometer und ich hatte trotzdem das Gefühl, dass ich langsam laufen würde. Marcus verabschiedete ich dann an der Oberkassler Brücke und Jörg und ich liefen weiter auf die Kniebrücke, wo uns ein zum Teil heftiger Gegenwind entgegen schlug. Und das hatte dann sofort zur Folge, dass mein Magen rebellierte und ich eine kleine Pause oben machen musste. Jörg war so nett und wartete auf mich, so konnte ich dann wenigstens erholt mit jemanden mitlaufen. Nach mehr als 11 Kilometern waren wir dann bei Terbuyken angekommen um unseren Familien mit Brötchen zu verwöhnen. War froh, dass ich diesen Lauf geschafft hatte, egal wie…

11,25 Kilometer – 1:07:17 Stunden – 5:59 Minuten pro Kilometer
10 km – 59:52
5 km – 29:57

Ach ja.. habe das Gefühl, dass meine Sehne zumindest nicht schlechter wird.

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