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Hinterherhecheln 2.0

So, ich habe wieder begonnen, regelmäßig zu laufen. Meinem Fuß geht es besser, oder ich schleppe mich so durch, manchmal zwickt er fürchterlich und manchmal eben weniger. Aber, wie gesagt, es ist mir zumindest möglich wieder regelmäßig zu laufen. Wichtig: Ich muss unbedingt meine Übungen machen, sollte ich sie einmal nicht machen, dann spüre ich das sofort am nächsten Tag. Und so war auch der Jahresabschluss ein ständiges rauf und runter.

Unsere Laufgruppe am Sonntag hat sich ein wenig vergrößert. Marcus, Roman und Jörg sind neu hinzugekommen, mit denen ging es dann auch am 24.12. um 8:30 Uhr mit dem Umweg über die Brücken zum Füchchsen in die Altstadt. Als wir verschwitzt dort um 9 Uhr ankamen hatten die Köbesse noch nicht einmal das Fass angeschlagen. So was aber auch, nach 2 Bier ging es dann wieder 6 Kilometer durch den Regen zurück. Am 28.12. war ich dann noch einmal laufen bevor das neue Jahr begann…

… und das begann gar nicht gut. Marcus hatte im Chat gefragt, ob nicht einer Lust hätte am Freitag Abend zu laufen. Ich hatte nun mal wirklich keine Lust, aber es half ja alles nichts, der Halbmarathon wartet und dafür muss was getan werden. Jörg kam auch noch dazu und wir starteten von der Jülicher, wo Marcus inzwischen wohnt. Aber der Lauf war schlecht, wenn es mal gute Tage und schlechte Tage gibt, dann war der richtig schlecht. Schon am Anfang kam ich nicht aus den Puschen und hatte nach einem Kilometer schon das verlangen aufzuhören. Meine linke Wade schmerzte und meine Sehne meldete sich in immer wieder kehrenden Abschnitten. Jörg und Marcus mussten des öfteren auf mich warten, den ich hatte Mühe das Tempo, was sich so um die 6:10 Minuten den Kilometer einpendelte zu halten. Oh, Mann, aber ich hatte es durchgehalten und am Ende war ich Stolz, dass ich mal wieder 11 Kilometer runter hatte. Mehr lohnt nicht zu schreiben.

Sonntags morgens ging es dann wieder von Marcus aus los in Richtung Treffpunkt Rheinpark. Dort kam dann auch noch Torsten mit hinzu. Auf dem Weg zum Rheinpark hatten wir schon gemerkt, dass es sehr glatt war, so beschlossen wir nicht über die Brücken zu laufen, sondern zum Brunnen und zurück zu laufen und das war auch sehr gut. Immer wenn mal eine Lücke der Bäume auftauchte, merkte man sofort, dass der Wind hier ganze Arbeit geleistet hatte und den Boden sehr glatt gemacht hatte. Mit meinen Schuhen, die fast gar kein Profil haben, musste ich höllisch aufpassen, dass ich nicht ausrutschte. Die ersten 5 Kilometer machte ich ein wenig Dampf und bei den zweiten nahm ich ein wenig raus. Marcus und Jörg liefen vorne, am Ende konnte ich mit Torsten einfach nicht mehr dranbleiben, aber egal, mit meiner 58,55 nach 10 Kilometern war ich mehr als zufrieden.

Ach ja… Euch allen ein frohes neues Laufjahr.

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