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„Fussball ist für Ihren Spaß, das Laufen ist für mich“

exersice icon vectorViel wichtiger als das Laufen gestern war mein erster Termin bei meiner Kardiologin. Ich musste zum Belastungs-EKG antreten und ein Ultraschall des Herzens wurde von ihr gemacht. Es ist alles ok. Nein, sogar besser: Meine Blutwerte fand sie klasse, beim Belastungs-EKG habe ich 225 Watt geschafft, und im Ultraschall zeigte sich, dass die Herzklappen im Februar nichts abbekommen haben. Das ich soviel Sport mache fand sie richtig gut und ich soll so weiter machen, aber nicht in die Spitzenleistungen hineingehen, sondern auf die Ausdauer wert legen. „Fussball ist für Ihren Spaß, das Laufen ist für mich“ meinte sie.

Das Laufen Abends war mal wieder echt speziell. Da ich Petra, Lena und Regina vom Eisstadion abholen musste, war ich sehr früh am Treffpunkt. Ich entschloss mich daraufhin noch mit dem Fahrrad ein Runde zu drehen und wartete dann geschlagene 25 Minuten vor dem eigentlichen Start an der Theodor-Heuss-Brücke auf die Lauf-Kollegen. Wir waren diesmal sehr viele, ich schätze mal so um die 20. Mein Start war schleppend. Nach den 18 Kilometern von Sonntag taten mir auf den ersten Kilometern derrat die Unterschenkel weh, dass ich kurz überlegte, dass Ganze abzubrechen. Ich kämpfte mich dann durch, beschloss aber die kleine Runde (8,6 km) zu laufen. Martin, der mit mir Anfangs unterwegs war, lief die große Runde, so war ich erstmal alleine unterwegs, bis sich jemand zu mir gesellte, den ich bisher noch nicht kannte. Bei Kilometer 6 taten die Beine dann auch nicht mehr weh und ich konnte mal etwas Gas geben. Bei etwa 54 Minuten waren wir dann im Ziel. Weil ich am Ziel keine Schmerzen mehr hatte, ärgerte ich mich ein wenig, dass ich eigentlich die große Runde hätte laufen können. Es ist für mich immer wieder sehr erstaunlich, wieviel Zeit der Körper braucht um sich von solchen Belastungen zu erholen. Donnerstag wird es schon besser laufen, da bin ich mir sicher.

8,5 km – 54,13
5 km – 31:51

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