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„Durchgang verboten“

rheinpark_regen

So sieht der Rheinpark bei Regen aus, gestern war es natürlich Dunkel. Das Bild habe ich vor etwa einem Monat gemacht.

Es ist schon eine komische Laufwoche. Erst kam ich am Sonntag nicht raus, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren und ich nicht noch um 20 Uhr die Schuhe schnüren wollte und am Dienstag machte ich mich dann nicht zum Lauftreff um 19:15 Uhr auf, sondern entschloss mich schon früher laufen zu gehen. So startete ich etwa um 18 Uhr ganz alleine von meiner alten Anlegestelle an der Rheinterasse in Richtung Theodor-Heuss-Brücke, rannte den „Wendelaufgang“ hoch, und…. stand auf einmal vor einem Baustellenschild „Durchgang verboten“… Wegen Bauarbeiten war das Passieren auf meiner Seite der Brücke wohl nicht möglich. Ich überlegte kurz, ob ich nicht einfach rüberklettern sollte, aber… „Warum sollte ich das tun?“ Ich renne ja auch nicht beim Laufen über eine rote Ampel. So war denn meine angepeilte gute Zeit schon nach 1,5 Kilometern dahin. Wegen dem Stop und dem Umkehren und auf der anderen Seite nochmal hochlaufen, wusste ich schon, dass meine GPS-Uhr nicht eine korrekte Zeit über den zweiten Kilometer anzeigen würde. GPS ist eben nicht genau, und wenn man mal umkehrt, dann streicht sie schon mal gerne ein paar Meter. So war es dann auch. Hatte ich noch den ersten Kilometer in 5,47 zurückgeolegt, sprach meine Uhr auf einmal von einer 6,33 auf den zweiten Abschnitt. Das war natürlich völlig Banane… Tja, was macht man in solchen Momenten, wo man weiß, dass man irgendwo zwischen Gut und Böse im Ziel ankommen wird. Langsam laufen? Noch mal alles versuchen? Einfach normal weiterlaufen? Ich entschloss mich für letzteres. Vielleicht hatte ich ja hinterher noch ein wenig Kraft um noch mal schneller zu laufen. Die 5 Kilometer erreichte ich auf Höhe der Kniebrücke mit etwas über 30 Minuten und am Ende der Brücke war ich richtig hut unterwegs… Das änderte sich schlagartig auf der Rheinpromenade. Auf einmal setzte starker Regen ein, ich konnte fast nichts mehr sehen und ich wurde dementsprechend immer langsamer. Am Ende der Altstadt entschloss ich mich sogar, die Brille in meine Tasche zu stecken um wenigstens noch ein wenig mehr erkennen zu können. Zusätzlich hatte ich – wieder einmal – zunehmend Probleme mit meinem Magen. Zwischendurch hatte ich sogar einmal das Gefühl, dass ich mir jetzt den nächsten Baum suchen müsste. So kam am Ende nur eine 1:02:15 nach 10 Kilometern raus. Aber was soll ich machen? Jeder Lauf ist eben anders.Am Ende entschloss ich mich noch spontan, noch zu meinem Lauftreff zu fahren und kurz Bescheid zu sagen, dass ich schon unterwegs war. Am Treffpunkt waren auch nur 5 Läufer anwesend, aber ich war froh, dass ich es hinter mir hatte… Vielleicht gehe ich am Mittwoch nochmal eine kurze Runde laufen, mal sehen.10,5 km – 1:05:31
10 km – 1:02:15
5 km – 30:31

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