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Durch das Düsseldorfer Winterwonderland

Sonntagsrunde

Meine Strecke von Sonntag

Es war Sonntag und Laufttag. Egal, wie das Wetter draußen ist, ich muss einfach raus. T.S. aus H. (er hatte darum gebeten nicht genannt zu werden) war wieder fit und wollte mitlaufen. Wegen einer langwierigen Erkältung war er jetzt mehr als drei Wochen nicht gelaufen und hatte nur mal am Samstag eine kurze Runde über die Brücken eingelegt. Um 9 Uhr bei -5 Grad ging es vom Rheinpark in Richtung Flughafenbrücke los. Während wir im ersten Kilometer noch recht anständig unterwegs waren (5:50 min/km) wurde es immer langsamer. Oder besser T.S. aus H. wurde immer langsamer. Und es wurde richtig langsam. So langsam, dass ich manchmal links über die Schulter schauen musste um zu schauen, wo T.S. aus H. bleibt und das bei Kilometerzeiten von um die 6:35. Es ist immer wieder erstaunlich, wie ein Körper, der vor 4 Wochen fit war und Zeiten unter 6 Minuten drauf hatte, nach drei Wochen kein Sport so nach kurzer Zeit am Ende ist. Vor dem Stadion bogen wir dann rechts zur Messe ab um wenigstens auf geräumten Bürgersteigen unterwegs zu sein. Es hatte nun angefangen zu schneien, dicke Schneeflocken flogen uns ins Gesicht und tauchten die Kaiserswerther Allee tief in das Düsseldorfer „Winterwonderland“. Da mir das Tempo inzwischen viel zu niedrig war, legte ich ein paar Zwischensprints ein, wartete dann auf T.S. aus H. und wir liefen dann wieder zusammen weiter. „Der Marco läuft auch noch halb besoffen schneller als ich“ den Humor hatte T.S. aus H. scheinbar zu dieser Zeit nicht verloren, spielte er doch auf meinen nächtlichen Alkoholkonsum (drei Pils mit Sprite an). Am Hofgarten angekommen, bog T.S. aus H. Richtung Homebase ab und ich entschloss, dass ich noch ein paar Kilometer drauf packen musste. So lief ich durch den Hofgarten weiter zur Heinrich-Heine-Allee und bog dann in Richtung Kö ab und an der Graf-Adolf-Straße rechts in Richtung Kniebrücke. Zu diesem Zeitpunkt war ich wieder flott unterwegs. Kilometer 11, 12 und 13 legte ich wieder unter 6 Minuten den Kilometer zurück, bis dann wieder die natürliche Grenze zuschlug. Am Rheinpark angekommen war es schwierig gut weg zu kommen. Das schlug sich sofort in meiner Zeit nieder. 14, 15 und 16 waren wieder Zeiten  im sechser Bereich. Nach 16,6 Kilometern war ich wieder am Auto.

Trotz des langsamen Tempos hat es wieder mal richtig Spaß gemacht. Fazit: Wenn man langsam läuft, dann kann man auch länger laufen.

16,6 km – 1:47:29
15 km – 1:37:23
10 km – 1:06:37
5 km – 31:55

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