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Duisburger Winterlaufserie – Tag 2 – 7,5 km

Als ich mich zu dieser Serie angemeldet habe, habe ich noch gedacht, dass diese Wettkämpfe genau in meine Vorbereitung für Berlin passen würden. 5, 7,5 und 10 Kilometer in jeweils vier Wochen Abstand. Eigentlich ideal dachte ich, aber inzwischen sehe ich das anders. Diese Wettkämpfe stören extrem meine Vorbereitung für den Halben in Berlin Anfang April. Warum? Nun, sie finden natürlich am Wochenende statt, wo ich normalerweise meine langen Läufe mache. Samstag 5 km laufen und dann am Sonntag nochmal an die 20? Das geht nicht …
Am Samstag stand dann der Zweite Lauf statt: Diesmal galt es 7,5 km in Duisburg-Wedau zu bewältigen.

Vor dem Lauf:

kalt war es...

kalt war es…

Da stand ich nun an der Startlinie – Marcus und Thorsten waren diesmal nicht mit dabei, Marcus lief wegen einer starken Erkältung nicht den 15er und Thorsten weilte in Hamburg. Zumindest hatte ich in Marcus einen Fahrer gefunden, der mich nach Duisburg bugsierte, denn ich hatte kein Auto. Als ich nun da stand erinnerte ich mich an den ersten Lauf: Starker Regen und Sturmböhen waren die Bedingungen Mitte Januar und auch diesmal waren schwarze Wolken aufgezogen, aber noch regnete es nicht. Ich sortierte mich ein wenig weiter vorne ein und pünktlich um 14 Uhr fiel dann auch der Startschuss.

Der Wettkampf:

bei 5,5 Kilometer

bei 5,5 Kilometer

Ihr ahnt es sicher schon, obwohl ich weiter vorne stand, liefen Sie wieder vor mir her… Langsame Läufer, die am besten noch in einer Vierer-Reihe nebeneinander her traben. Es ist sehr schön immer so ein wenig zwischen durch schlupfen zu müssen, oder außer rum laufen zu müssen. Ich mag das. Zuerst liefen wir eine zwei Kilometer lange Runde um das Stadion, kamen wieder an den eigentlichen Start zurück und dann ging es auf einen etwas anderen Kurs als bei den 5 Kilometern von vor 4 Wochen. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, etwas langsamer als letzte Woche zu laufen, klappte das nicht so gut, ist eben Wettkampf… An der 5 Kilometer Marke hatte ich wieder eine hohe 26 Minuten geschafft und an der nächsten Ecke wartete dann schon Marcus mit der Kamera, ich muss gestehen: Ich war zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich fertig mit der Welt und schaffte es nicht mehr so ganz zu lächeln, danach schaute ich nur noch, dass ich es irgendwie ins Ziel schaffte. Der sechste Kilometer war mit 5:40 meine schlechteste Zeit, den siebten und den halben Achten lief ich dann wieder eine 5:30. Am Ende war ich einfach nur glücklich über meine wirklich tolle Zeit von 41:05, die einen Kilometerschnitt von 5:26 Minuten den Kilometer beinhaltete.

Nach dem Rennen:

duisburg_2016_8

im Ziel

Nach dem Rennen war ich wie immer ausgepowert und total fertig. Mir wurde sehr schnell kalt und deswegen begab ich mich auch schon sehr schnell zum vereinbarten Treffpunkt mit Marcus. Am 19.März ist der nächste Lauf, es wird dann über 10 Kilometer gehen.

7,5 Kilometer – 41:05 – Platz 522 von 1469

Fazit:

Da ich das zweite Mal nun in Duisburg am Start war, muss ich hier mal ausdrücklich die Organisation loben: Die ist wirklich toll. An jeder Kurve steht Personal und auch die Straße ist immer sehr gut abgesperrt. Super.

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