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Die Ureinwohner von Düsseldorf

20130217

Ich am Ende nach 13,3 Kilometern (Andreas, danke für das Bild)

Was passiert, wenn drei Männer Sport machen? Der Eine will schneller als der Andere sein. Und ja keine Schwäche zeigen. Es wird gepowert bis zur Schmerzgrenze und immer schon lächeln, damit der andere nicht mitbekommt, dass man(n) jetzt eigentlich zum nächsten Baum gesellen will und sich erleichtern will. Es fehlen eigentlich nur noch das Gebrüll und die Urschreie.

So schlimm war es eigentlich nicht am Sonntag morgen, als ich mit Andreas und Thorsten unterwegs war. Bis zum Kilometer 10 hatte ich eigentlich noch genügend Reserven und hätte wahrscheinlich auch schneller gekonnt. Wir waren natürlich sehr schnell unterwegs in Richtung Flughafenbrücke. Thorsten und ich merken zusehends, dass wir im ganzen Winter unterwegs waren und sehr fit sind. Andreas, der im letzten Jahr die 10 unter 50 Minuten gelaufen ist, hat mit 5:30er Schnitt eh kein Problem. Nach den 10km kam dann allerdings der große Hammer. Nach jetzt mittlerweile zwei Wochen Erkältung und einem kleinen Rückschlag am Mittwoch/Donnerstag war mein Körper einfach nur am Ende. Obwohl mich Thorsten und Andreas noch anstachelten siegte die Vernunft in mir und ich legte nach 11,3 Kilometern eine 5 Minuten Pause ein. Danach ging es besser. Thorsten und Andreas waren schon weiter gelaufen und warteten dann bei meinem Fahrrad auf mich.

Im Großen und Ganzen war es ein sehr schöner Lauf. Ich war zum ersten Mal mit meinen neuen Trail-Schuhen von Saucony unterwegs. Ich bin eigentlich nur begeistert über diese leichten Schuhe. Im Gegensatz zu meinen Asics sind sie federleicht und man spürt sie kaum. Im Frühjahr werde ich mir wohl leichte Sommerschuhe kaufen.

13,3 km – 1:17:19 (Schnitt 5:48)
10 km – 57:36
5 km – 28:40

 

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