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Die Gewissheit zur Ungewissenheit

nike_20140302

der Beweis.. ich kann auch schnell

Meine Laufwoche war mal wieder – durchwachsen. Das blöde dabei ist: Ich weiß nicht, wo ich stehe. Schlechte Lauftage wechseln sich mit guten ab. Es geht nicht stetig bergauf, wiezum Beispiel im Spätsommer, als ich mich für Bochum vorbereitete. Ok, damals war das Wetter auch besser und ich lief dauernd in Richtung Spitzkehre und musste keine Steigungen bewältigen. Aber lest selber…

Einen sehr schlechten Abend erwischte ich am Dienstag mit Sandra über 15 Kilometer. Es fing eigentlich noch gut an, aber schon auf der ersten Brücke (von vieren…) merkte ich, dass das heute nicht mein Tag werden solle. Zumindest in diesem Abschnitt lies ich mir noch nichts anmerken, manchmal vergehen ja solche Phasen wieder, aber als wir dann auf der zweiten Brücke waren ging so gut wie nichts mehr. Oje. War die 28:58 nach 5 Kilometern ja noch halbwegs ok, konnte ich ab da noch nicht einmal unter 6 Minuten laufen. Sandra lief zu diesem Zeitpunkt immer so einen Meter vor mir her. Irgendwann sprach sie dann von „Walking“, was wir hier machen würden. Nochmal oje, sowas hatte ich noch nie gehört. Das motivierte mich auch nicht so richtig, denn bis Kilometer 11 blieb ich bei über 6 Minuten im Schnitt, erst als es wieder in Richtung Rheinpark ging, hatte ich wieder ein paar Körner im Tank und schaffte es ein wenig zu beschleunigen, aber die 1:28:37 nach 15 Kilometern waren schon ein wenig ernüchternd. Und das ist sehr untertrieben.

15,2 Kilometer – 1:29:57 – Schnitt 5:55
15 km – 1:28:37
10 km – 59:13
5 km – 28:58

Am Mittwoch ging es gleich nochmal auf die Bahn. Donnerstag war Altweiber und da hatte ich ja keine Zeit zum Laufen. Mit schweren Beinen ging es dann mit Thorsten los. Es war vorher klar, dass ich auf langsam machen wollte, ob ich 10 laufen würde, wusste ich noch nicht, hatte eigentlich vor bis zum Brunnen zu laufen und dann mal zu schauen, ob ich noch was draufpacken konnte. Aber Thorsten wollte unbedingt über die Brücken laufen, nochmal oje.. wieder zwei Anstiege, die es zu bewältigen gab. Wir liefen wirklich sehr langsam, Thorsten sprach irgendwann von „traben“, aber egal, zumindest hatte er das Wort „Walking“ von Sandra nicht benutzt. Trotz der schweren Beine lief es eigentlich ganz gut. Ich bewegte mich immer so um die 5:55 Minuten den Kilometer und hatte am Ende das Gefühl, dass ich sogar noch was zulegen konnte. Was ich nicht machte, denn ich war mit meiner 58ziger Zeit mehr als zufrieden. Mit Sonntag hatte ich nun in vier Tagen 35 Kilometer zurückgelegt. Mache ich zu viel? Bis nächsten Sonntag wollte ich nun die Laufschuhe Laufschuhe sein lassen.

10 KIlometer – 58:48 – Schnitt 5:53
5 km – 29:10

Was mich dann immer so aufrichtet sind solche Läufe wie gestern am Sonntag. Ich hatte seit langen mal keine Muskelschmerzen in den Beinen und so machte ich mich um 7:45 Uhr in Richtung Rheinpark, wo ich mit Andreas laufen wollte. Noch kurz eingelaufen, gedehnt und da Andreas ziemlich pünktlich war, ging es dann auch schnell bei Kaiserwetter in Richtung Theodor-Heuss-Brücke. Ich merkte die Geschwindigkeit gar nicht den wir den ersten Kilometer abspulten, nur meine Uhr zeigte mir eine 5:05 an. Sollte ich wirklich so schnell unterwegs sein? Oben auf der Brücke der zweite Hinweis: 5:47! Obwohl der Wendelaufgang und ein leichter Anstieg auf der Brücke zu bewältigen war. Ich fühlte mich gut, und so war der ganze Lauf. Nach 5 Kilometern hatten wir eine 27:33 auf der Nike und am Ende konnte ich sogar noch einmal zulegen. Ohne jegliche Windunterstützung mit Rückenwind und zwei Anstiegen kam ich nach 55:34 wieder zurück. Ich bin wieder in der Spur mit der Gewissheit, dass ein paar Tage Pause ganz gut sind… und die schlechten Tage einfach dazu gehören.

10 km – 55:32 – Schnitt 5:32
5 km – 27:33

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