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Das Leben kann so schön sein – Halbmarathonvorbereitung Woche 3 und 4

Wir sind uns ja alle ziemlich einig: Das Leben kann so schön sein, man kann in Ruhe Sonntags morgens aufwachen, sich eine Tasse Kaffee machen, den Morgen genießen und so langsam in den Tag hinein leben… Soweit die nackte Theorie! Wie sieht mein Sonntag aus? Der Wecker klingelt um 7 Uhr, weil ich vor dem Lauf um 8:20 Uhr noch ein wenig in Ruhe meinen Kaffee trinken will und einfach nur wach werden will, dann ist es schon soweit: Um 8:15 Uhr geht es bei fast schon Minus-Graden hinaus und von Marcus Wohnung auf der Jülicher laufen wir dann gen Rheinpark. Wir: Das ist auch Jörg, der immer dabei ist, und das ist auch gut so, denn er läuft meistens mit, wenn es länger wird und diese Wochen sind nun erreicht. In Woche 4 standen schon 1:40 Stunden auf meinem Trainingsplan. Zusammen mit Marcus und Jörg ging es also in Richtung Rheinpark, wo noch Torsten zu uns stieß, wo wir wieder die Strecke in Richtung Flughafenbrücke angehen wollten. Marcus verabschiedete sich dann schon am Brunnen und so zogen wir zu dritt unsere Bahnen in einem angenehmen Tempo gen Flughafenbrücke. Und es ist schon komisch, wenn mein Körper weiß, dass er lange laufen muss fangen die Schmerzen erst deutlich später an, diesmal ging es erst bei Kilometer 14 an, meine Oberschenkel sagten immer länger „Hallo“ und es viel mir deutlich schwerer überhaupt noch das Tempo zu halten. Am Ende bei 16.88 Kilometer musste ich deutlich kämpfen, war aber natürlich froh, dass ich es geschafft hatte… wird doch so langsam!

Meine Woche 4 sah so aus:

Montag, 2.Februar
6,01 km – 38:42 – Schnitt 6:26
5 km – 32:06

Donnerstag, 5.Februar
10,1 km – 1:03:46 – Schnitt 6:19
10 km – 1:03:08
5 km – 33:09

Sonntag, 8.Februar
16,88 km – 1:40:29 – Schnitt 5:57
Uhr ist ausgefallen – keine Zwischenzeiten 🙁

Die Woche 5 war die Karnevalswoche und es musste ein wenig improvisiert werden. Dienstag Donnerstag ging nicht wegen Donnerstag Altweiber, also war ich froh das Petra am Montag wieder mitlief auch wenn es nur kurz war, aber gerade solche kurzen Läufe helfen mir ein wenig zu entspannen während des Sports. Mittwoch wurde es dann schon schneller – auch mit Petra – während wir am Ende ein wenig die Züge schleifen ließen wurde es am Ende richtig schön schnell und am Ende liefen wir sogar die letzten zwei Kilometer in deutlich unter sechs Minuten den Kilometer. Schön wars… aber das ging auch schnell vorbei, denn das Wochenende mit dem langen Lauf sollte schneller kommen, als mir lieb war, denn es sollte diesmal am Samstag los gehen. Auf Astrids Rat kramte ich diesmal meine Kompressionsstrümpfe raus, die dafür sorgen sollten, dass ich zumindest nicht mehr einen so üblen Muskelkater haben sollte. Und die Strümpfe waren sehr gut, denn während des Laufens hatte ich deutlich weniger Probleme als sonst bei meinen langen Läufen. Und der sollte richtig lang werden. Vorbei an der ersten Abzweigung der Flughafenbrücke bog ich erst an der Spitzkehre wieder ab und lief wieder gen Heimat. Und das tat ich deutlich langsamer als die Wochen zuvor, denn ich hatte mir fest vorgenommen, mal langsam zu laufen und daran hielt ich mich eigentlich ganz gut. So machte ich meine erste Pause an der Ampel am Rheinpark bei etwa Kilometer 17 und rannte dann noch die 2 Kilometer voll, so dass ich nicht wie geplant 1 Stunde und 50 Minuten auf der Uhr hatte, sondern sogar 2 Stunden. Ich bin deutlich über meinen Plan.

Meine Woche 5:

Montag, 9.Februar
5:48 Kilometer – 35:47 Minuten – Schnitt 6:32
5 km – 32:53

Mittwoch, 11.Februar
7,02 Kilometer – 42,10 Minuten – Schnitt 6:01
5 km – 30:30

Samstag, 14.Februar
19,01 Kilometer – 2:00:17 – Schnitt 6:20
15 km – 1:35:25 Stunden
10 km – 1:04:06
5 km – 32:04

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