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Auf dem Volmerswerther Deich – Unbehaun hat schon wieder auf

deichEs ist vielleicht – nach den Brücken – die schönster Düsseldorfer Laufstrecke. So empfinde ich sie zumindest, leider kann ich dort nicht oft laufen, da ich mühselig mit dem Auto hin muss und, wenn ich wieder zum Auto zurückwill, mindestens 14,2 Kilometer laufen muss. Laufen auf dem Volmerswerther Damm in Richtung Altstadt und zurück.
Dienstag war der ideale Tag dort wieder einmal zu laufen. Sandra lies sich von mir überraschen, da ich ihr vorher nicht gesagt hatte, was ich vor hatte. Auf dem Weg zum Startpunkt kamen wir am Eiscafe Unbehaun vorbei, wo schon wieder Licht brannte. Jippii, die Vorfreude auf den Sommer wird immer größer, vor allem weil mein Thermometer im Auto schon fast 10 Grad anzeigte und das noch um fast 19 Uhr. Angekommen bei dem Chinarestaurant „Mayflower“ auf dem Volmerswerther Deich ging es auch relativ schnell los. Aber es war nun doch arschkalt weil die Sonne unter ging, aber gerade das beflügelte uns wohl zu einem schnellen Tempo. Sandra wusste wohl immer noch nicht, wo es genau hingehen sollte, ok, ich war auch ein wenig gemein, und sprach dauernd von einer Brücke, die es zu überqueren galt. Sie dachte die ganze Zeit an irgendeine Rheinbrücke, und da ich davon sprach, dass wir nur einmal über eine Brücke laufen musste – ich meinte aber die Hafenbrücke bei Kilometer 7,6 die es zu überqueren galt um in den Medienhafen zu laufen, überlegte sie wie wir wieder auf die Düsseldorfer Seite zurückkämen. Er kurz vorher, als wir schon fast den Medienhafen erreichten, ging ihr ein Licht auf, dass wir über die Medienhafenbrücken mussten, der Anstieg war heftig, aber ok, bis dahin waren wir im Schnitt unter 5:35 geblieben, was mir eigentlich viel zu schnell war. So nutzte ich dann auch die Chance oben auf der Brücke angekommen mal kurz Rast zu machen und den Ausblick zu genießen. Und das musste einfach sein, wer einmal nach fast völliger Dunkelheit oben auf der Brücke nach fast 8 Kilometern angekommen ist, muss einfach anhalten und die Aussicht über den Medienhafen und die Düsseldorfer Altstadt genießen. Das war einfach Pflicht und nicht diskutierbar, wie ich finde. Nach ca. 2-3 Minuten Pause ging es dann weiter, durch den Medienhafen in Richtung Düsseldorf-Hamm. Oben auf dem Hammer Damm angekommen hatten wir schon 10 Kilometer geschafft, noch galt es also 5 Kilometer zu bewältigen. Mir ging es ganz gut und ich versuchte unter 5:50 den Kilometer zu bleiben. Als wir Hamm verlassen hatten, wurde es noch einmal sehr dunkel. Nach der Südbrücke ist der Weg nicht mehr beleuchtet und nur noch das schwache Licht des Klärwerkes erhellte die Straße ein wenig. Die Läufer, die uns entgegen kamen erahnten wir erst ein paar Meter vorher. Als wir wieder am Auto waren und 14,2 Kilometer erreicht hatten, machten wir natürlich noch die 15 voll. Ein besonderer Lauf, mit einer besonderen Stimmung und einer besonderen Laufbegleitung war zu Ende. Den Schnitt von 5:45 muss ich in Berlin laufen, wenn ich die 2 Stunden Marke knacken möchte. Kann ich mir heute noch nicht vorstellen.

15,1 Kilometer – 1:26:40 – Schnitt 5:45
15 km – 1:26:15
10 km – 56:58
5 km – 27:36

Donnerstag freute ich mich sehr auf den Lauftreff, wo ich schon soooo lange nicht mehr war. Leider waren wir nur sechs Läufer, die sich eingefunden hatten und auch Astrid musste leider kurz vorher absagen. Ich lief mit Heinz, der seine Achillessehne schonen wollte und ein langsames Tempo vorschlug. War mir Recht, so trabten wir in über 6 Minuten in Richtung Altstadt. Später gesellte sich noch Peter zu uns. Erst die letzten drei Kilometer schlugen wir ein schnelleres Tempo an, was meinen Schnitt noch unter die 6 Minuten Marke drückte.

8,66 Kilometer – 51:18 – Schnitt 5:55
5 km – 30:15

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