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anstrengende Woche

Es war ja eigentlich schon vorher klar, dass wenn es mir wieder gut geht, dass ich dann ein wenig mehr laufe. Und das ist auch gut so, wer Läufer ist, der kann das bestimmt nach voll ziehen. Zu dem kommt mir im Moment zu gute, dass Petra mit dem Laufen angefangen hat. Schon vor drei Wochen – und da ging es meinem Fuß noch nicht richtig gut – bin ich mit Ihr zum Rheinpark und habe mit ihr dort das Laufen angefangen. Erst 3-4 Minuten laufen und dann eine Minute gehen, so macht man es eben, wenn man mit dem Laufen anfängt. Inzwischen sind wir schon ein wenig weiter und sie kann 8 Minuten am Stück laufen, gefolgt von 2 Minuten schnellen Schrittes. Am Ende, wenn das Ziel näher kommt läuft Sie sogar 11-12 Minuten durch. Das 7:30ziger Tempo, was sie aufruft ist gerade richtig für mich um mich zu erholen. Ich schwitze dann zwar, aber anstrengen tue ich mich nicht. Ist kein Macho-Gelaber, sondern es ist eben so.

Wenn ich mal nicht mit Petra unterwegs bin, dann warte ich meistens auf meine Laufkollegen – die nicht kommen – das war so, als ich mich vorigen Freitag mit Jonathan verabredet hatte – er aber zu viel um die Ohren hatte – und nicht kam, oder wie heute als ich mit Andreas verabredet war, er aber nicht kam. Abgesagt hatte er noch, aber da war ich schon unterwegs. Zwischendurch war ich auch mal wieder beim Lauftreff – am Donnerstag. Es war mal so richtig schwül und wir vier (Martin, Heinz, Peter und ich) machten uns auf den Weg zur Flughafenbrücke. Es war ja vorher klar, dass ich nichts draufhabe, so ließ ich die Jungs beim Stadtwerke-Brunnen alleine auf den Damm laufen und versuchte mein Glück lieber im Schatten und rannte noch ein wenig zum Fortuna-Kiosk und mich dort zu erfrischen. Als ich wieder zum Fahrrad und zur Theodor-Heuss-Brücke zurückkam, standen die drei noch da und so konnte ich mich wenigstens noch verabschieden. Es ist im Moment schwer für mich zu akzeptieren, dass ich nicht das kann, was ich machen will. Die 7-8 Wochen Pause haben doch sehr an meiner Fitness gezehrt.

10,35 km – 1:06:30 – Schnitt 6:26
10 km – 1:04:36
5 km – 32:26

Dann war der schon erwähnte Sonntag. Andreas konnte nicht und so machte ich mich alleine auf den Weg, der mich erst mal zum Brunnen führen sollte. Ich wollte mal wieder sehen, was mit mir los ist und bin ganz normal gelaufen – eben so wie früher, vor meiner Verletzung. Das ging auch ganz gut, aber schon nach wenigen Kilometern schnaufte ich wie ein Walross und hatte Mühe diesen Speed von früher zu halten. So nahm ich mir zumindest vor bis zum Brunnen – so bis Kilometer 4.2 – alles zu geben, was möglich war. Am Brunnen war ich dann auch zufrieden und glücklich, dass ich dort heil angekommen war. Ich setze mich auf die Stufen und schaute den Schweißtropfen zu, die langsam unter mir eine Pfützen bildeten. Nachdem ich mich regeneriert hatte, ging es weiter zur Flughafenbrücke, die ich fast nur noch von Erzählungen kannte… 🙂 Nein so war es natürlich nicht, aber in diesem Abschnitt musste ich schon mein Tempo auf kurz unter sechs Minuten den Kilometer reduzieren. Wieder zurück am Brunnen, der nächste Stopp, und zurück zur Rheinterasse ging es immer langsamer, und schließlich war ich froh, auch das mal wieder geschafft zu haben. Die zwei Pausen waren mir so was von egal…

13,36 km – 1:08:15 – Schnitt 5:51
10 km – 57:40
5 km – 27:27

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