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2015 – Ein Jahr zum Vergessen

Das Jahr 2015 – es liegt nun (fast) hinter mir. Wenn ich zurück denke, überwiegen eigentlich meine negativen Erlebnisse, weil sich meine gesundheitlichen Probleme durch das Jahr hinzogen. Über Achillessehnenproblemen, über Krämpfe und Knieproblemen bis hin zu einem Muskelfaserriss – alles dabei.  Ein Jahr zum vergessen, aber auch mit schönen Erlebnissen…

Januar 2015:

Der Januar begann mit den Vorbereitungen für den Halbmarathon Ende März in Berlin. Mehr als 11 Kilometer im einem Tempo von zum Teil über 6 Kilometer die Stunde war aber nicht drin. Jörg, Roman und Marcus waren zur Sonntags Laufgruppe gestoßen…

Februar 2015:

Der Februar war von meiner Vorbereitung für Berlin bestimmt, die Läufe am Sonntag wurden immer länger (13, 15, 18 und 19) und hatten ein gutes Tempo mit um die 6 Minuten den Kilometer.

März 2015:

Wieder Marathonvorbereitung, wieder lange Läufe… ich hatte gehofft, dass ich gut vorbereitet war… gemeinsam ging es dann Ende März mit Jonathan nach Berlin. Der Lauf war mal wieder typisch… Im Training war ich öfters 21 Kilometer ohne Probleme gelaufen – In Berlin fingen dann meine Wadenprobleme wieder bei Kilometer 16 an. Ich war am Ende froh, dass ich noch bei 2:12 in Ziel gekommen war, fand die Zeit für mich peinlich, aber was sollte ich machen?

April 2015:

Und nun kamen die schnellen Wochen. Nachdem ich nach dem Halbmarathon in Berlin wenig trainiert hatte, startete ich beim Düsseldorfer Brückenlauf Mitte April nur über 5 Kilometer und das war auch gut so, denn es war an diesem Tag fürchterlich warm. Ich hatte mir eigentlich eine Sub 28 vorgenommen, als ich dann aber im Ziel war staunte ich nicht schlecht: 25:59 ! Eine 25ziger Zeit war ich schon lange nicht mehr gelaufen. Eine Woche später stand die Staffel beim Metro-Marathon auf dem Plan. Hatte mir die 9,2 Kilometer ausgesucht und ich war richtig gut drauf an diesem Tag: Die 5 Kilometer passierte ich in einer 25:39 und die auf meiner Uhr 9,4 Kilometer in unter 50 Minuten. Wäre ich wohl die 10 Kilometer ausgelaufen, ich wäre unter 52 Minuten ins Ziel gekommen und das wäre dann meine neue Bestzeit gewesen…

Mai 2015:

Der Mai kam traditionell mit dem Jüchtlauf. Ein kleiner, sehr toller Lauf im Süden von Düsseldorf. Der Nachteil: Die Strecke ist komplett ungeschützt und das hieß… wenn Sonne, dann mal so richtig und so war es in diesem Jahr. Die Sonne brannte unaufhörlich, es war vielleicht mein schwierigster Wettkampf überhaupt und doch verpasste ich mit meinen 54:14 meine Bestzeit von 53:24 nur knapp.

Juni 2015:

Mitte Juni kam das wahrscheinlich verrückteste Highlight des Jahres. Gemeinsam im Marcus fuhr ich am 15.Juni spätabends nach Bilk um beim Run Happy von Brooks teilzunehmen. Regeln? Gab es nicht. Zeitmessung? Gab es nicht. Absperrung? Gab es nicht. Gemeinsam mit 700 anderen ging es über die Düsseldorfer Straßen im langsamen 7 Minuten Tempo Richtung Altstadt, in eine Unterführung, über den Hofgarten und wieder zurück nach Bilk. Das war unfassbar schön und ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Am Ende des Monats hatte ich noch einen Firmenlauf in Krefeld, nix besonderes, der Run and Fun, meine Zeit nach 5 Kilometer mit 26:43 war ganz gut.

Juli 2015:

Der Juli stand ganz im Zeichen meines Urlaubes in Italien am Gardasee. Laufen in den Bergen dort ging überhaupt nicht und danach hatte ich wieder Mühen reinzukommen.

August 2015:

Der August kam mit einer Überraschung. Sabine überredete mich in der Mitte des Monats zum Kölner Halbmarathon, der Anfang Oktober stattfinden sollte, schon am nächsten Sonntag musste es dann wieder ein langer Lauf werden. Mist, warum mache ich so was nur? Ich hatte 7 Wochen Zeit mich von 0 auf 100 zu bringen.

September 2015:

Meine Läufe wurden immer länger und auch besser. Am Ende meines Training für Köln stand mein längster Run ever (23 km) und meine längste Trainingseinheit (2:23:32) ever im Geschichtsbuch. Das musste doch reichen um in Köln mal schmerzfrei ins Ziel zu kommen, oder? Meine Knieprobleme Anfang September will ich hier mal gar nicht erwähnen.

Oktober 2015:

Oktober war der Monat des Halbmarathons in Köln, der verbotenen Stadt. War eigentlich gut vorbereitet, aber Freitag Abend war ich noch mit den Jungs weg und mit der Regeneration war das so eine Sache. Bis zum Kilometer 16 war ich sehr gut unterwegs und hatte sogar eine Zielzeit von 2:06 – 2:07 auf der Uhr, bis … ja bis ich dann wieder Probleme mit meinen Muskeln bekam. Kurz nach Kilometer 16 wurde meine Wade auf einmal total hart, dass konnte ich noch durch einwerfen von Magnesium sehr gut lindern, bis dann bei Kilometer 18 meine Waden wieder verkrampften und ich noch Glück hatte, dass ich bei 2:15 noch irgendwie ins Ziel kam. Ich verstand die Welt nicht mehr… Im Training laufe ich 23 Kilometer ohne Schmerzen und dann das. Schlechter geht es wohl kaum noch…

Ende Oktober bekam ich dann auch noch Probleme beim Training mit den Muskeln, so daß ich jetzt anderes Magnesium nehme.

November 2015:

Lief ich nur noch langsam und arbeitete mich wieder langsam an die 10 Kilometer heran, bis ich…

Dezember 2015:

… beim Kicken mir einen Muskelfaserriß zuzog und erst mal 2 Wochen pausieren musste. Mitte Dezember fing ich wieder langsam an, aber das war zu spät um den Silvesterlauf in Essen mitmachen zu können.

2016 wird mein Jahr!

 

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